Elektronisches Ticketing heißt das neue Zauberwort bei
der Bahn. Die Idee: Vor der Bahnfahrt geht der Kunde zum Touchpoint, meldet
sich berührungslos am Touch-Point mit dem Handy an, steigt in den Zug und zeigt das Telefon bei der Kontrolle vor, die
Fahrberechtigung ist auf der SIM-Karte gespeichert, und checkt bei der Ankunft
wieder am Touchpoint aus. Am Ende des Monats wird die Rechnung zugeschickt.
Kein Schlangestehen und Kleingeldsuchen mehr, dank der Near Field Communication
Methode, einem neuen Verfahren zur kontaktlosen Datenübertragung.
Das Konzept hat die Bahn gemeinsam mit Vodafone
entwickelt, jedoch befindet es sich noch in der Testphase. Wer im Raum Potsdam,
Berlin, Hannover wohnt und regelmäßig unterwegs ist, kann sich unter
www.touchandtravel.de als Testuser bewerben, ab Oktober geht es los. Jedoch ist
bislang eine Platzreservierung mit diesem System noch nicht möglich.
Genauso praktisch und geschickt ist das Handyticket, das
im Raum Köln/Bonn im Einsatz ist. Ein kurzer Anruf mit dem Handy auf einer
kostenlosen 0800-Nummer genügt, schon kommt das Fahrticket per SMS zurück. Die
Abrechnung erfolgt über das hinterlegte Bankkonto.
Dieses Konzept funktioniert auch mit elektronischen
Parkscheinen. Diese gibt es bereits in Düsseldorf, Köln, Bremen und Berlin.
Hier kann an ausgewählten innerstädtischen Standorten der Parkschein per Handy oder per SMS
gezogen werden. Eine einmalige Anmeldung beim Callcenter genügt, dann wird ein
Nutzerkonto eröffnet und schon kann geparkt werden. Auf dieser Webiste wird in einem kleinen Flash-Film eine mögliche Abwicklung vorgestellt (Parken im Parkhaus). Im Moment gibt es insbesondere beim mobile-Payment noch viele unterschiedliche (und leider regional beschränkte) Konzepte.
Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.