Schutz vor (Marketing-)Gesülze – Ein Weg zur fairen Kommunikation
Wir sind ja alle schon mal mit nervender Werbung, langweiligen Gesprächen und aufdringlichen Menschen in Kontakt gekommen. Die tägliche Reizüberflutung ist nicht aufzuhalten. Was kann man dagegen tun? Nix.
Aber man kann sich selber ändern und mal überlegen, ob man nicht mit gutem Beispiel voran gehen möchte oder besser: Selber ein Vorbild sein?
Der Marketing- und Werbefachmann und Blogger-Kollege Bernd Röthlingshöfer wurde von der Merkur Internationale Fachhochschule zum „Karlsruher Manifest zur Fairen Kommunikation“ eingeladen, um im Rahmen einer Gastvorlesung über faire Kommunikation zu sprechen. Dabei hielten er und das Auditorium folgende (empfehlenswerte) Leitsätze fest, die jedem einleuchten, aber nicht von jedem gelebt werden.
1. Ich respektiere mein Gegenüber.
2. Ich bin ehrlich.
3. Ich rede und höre zu.
4. Ich bin freundlich, höflich und hilfsbereit.
5. Ich nerve nicht und dränge nichts auf.
6. Ich nutze nicht aus und zocke nicht ab.
7. Ich bin offen für Kritik und nutze Feedback.
8. Ich stelle kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.
9. Ich respektiere die Privatsphäre meines Gegenübers.
10. Ich halte Grenzen ein.
11. Ich pflege persönliche Beziehungen.
12. Ich bringe jedem Wertschätzung gegenüber.
13. Ich kommuniziere offen und transparent.
14. Ich kommuniziere verständlich und verständnisvoll.
15. Ich achte stets auf beidseitigen Nutzen.
16. Ich halte meine Versprechen.
17. Ich baue langfristige und nachhaltige Beziehungen auf.
18. Ich gebe Fehler zu.
19. Ich nehme mir Zeit.
20. Ich respektiere Individualität und kulturelle Unterschiede.
21. Ich übernehme Verantwortung für mein Handeln.
Nach dieser Checkliste sollte man versuchen stets zu handeln, auch wenn es manchmal schwerfällt. Ich finde es gut, dass Bernd Röthlingshöfer das noch mal zum Thema macht – auch im Hörsaal.
Via: Bernd Röthlingshöfer
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