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Mittwoch, 14 Mai 2008

Schutz vor (Marketing-)Gesülze – Ein Weg zur fairen Kommunikation

Arcaden_collage Wir sind ja alle schon mal mit nervender Werbung, langweiligen Gesprächen und aufdringlichen Menschen in Kontakt gekommen. Die tägliche Reizüberflutung ist nicht aufzuhalten. Was kann man dagegen tun? Nix.

Aber man kann sich selber ändern und mal überlegen, ob man nicht mit gutem Beispiel voran gehen möchte oder besser: Selber ein Vorbild sein?

Der Marketing- und Werbefachmann und Blogger-Kollege Bernd Röthlingshöfer wurde von der Merkur Internationale Fachhochschule zum „Karlsruher Manifest zur Fairen Kommunikation“ eingeladen, um im Rahmen einer Gastvorlesung über faire Kommunikation zu sprechen. Dabei hielten er und das Auditorium folgende (empfehlenswerte) Leitsätze fest, die jedem einleuchten, aber nicht von jedem gelebt werden.

1.    Ich respektiere mein Gegenüber.
2.    Ich bin ehrlich.
3.    Ich rede und höre zu.
4.    Ich bin freundlich, höflich und hilfsbereit.
5.    Ich nerve nicht und dränge nichts auf.
6.    Ich nutze nicht aus und zocke nicht ab.
7.    Ich bin offen für Kritik und nutze Feedback.
8.    Ich stelle kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.
9.    Ich respektiere die Privatsphäre meines Gegenübers.
10.  Ich halte Grenzen ein.
11.  Ich pflege persönliche Beziehungen.
12.  Ich bringe jedem Wertschätzung gegenüber.
13.  Ich kommuniziere offen und transparent.
14.  Ich kommuniziere verständlich und verständnisvoll.
15.  Ich achte stets auf beidseitigen Nutzen.
16.  Ich halte meine Versprechen.
17.  Ich baue langfristige und  nachhaltige Beziehungen auf.
18.  Ich gebe Fehler zu.
19.  Ich nehme mir Zeit.
20.  Ich respektiere Individualität und kulturelle Unterschiede.
21.  Ich übernehme Verantwortung für mein Handeln.

Nach dieser Checkliste sollte man versuchen stets zu handeln, auch wenn es manchmal schwerfällt. Ich finde es gut, dass Bernd Röthlingshöfer das noch mal zum Thema macht – auch im Hörsaal.

Via: Bernd Röthlingshöfer

Ideentower
Selten so gedacht

Montag, 24 März 2008

Halten Sie ihre besten Mitarbeiter

Zurck_2 Die besten Mitarbeiter gehen immer zuerst - ist es eine Reorganisation im Unternehmen, werden versprochene Karrierechancen nicht realisiert oder es herrscht einfach Unzufriedenheit über das Gehalt.


Gerade die gute qualifizierten Mitarbeiter verlassen das Unternehmen zu erst. Diese sind schlecht oder nur nur sehr teuer wieder zu ersetzten. Was macht man in diesem Fall? Hier hat sich Virgin UK etwas kleveres  einfallen lassen.

Kündigt ein Mitarbeiter wird ein Exit-Interview durchgeführt. In diesem Gespräch möchte man herausfinden, warum ein Mitarbeiter gekündigt hat. Diese Informationen sind Wertvoll für das Unternehmen führen oft aber nicht dazu, dass der Mitarbeiter bleibt. Meistens kommt als Rückmeldung, dass einfach die neue Aufgabe reizt. Hier kann das Unternehmen meistens nicht eine Veränderung bieten. In der Regel hat sich auch herausgestellt, dass sich die Mitarbeiter nicht mehr von einem Wechsel abbringen lassen. Sie sagen oft, dass  auch die Rahmenbedingungen beim anderen Arbeitgeber besser wären.

Und hier steigt Virgin UK ein, aber nicht indem sie hohe Versprechungen macht, nein, indem sie wartet.

Nach ca. 6 Wochen bekommen die Ex-Mitarbeiter eine Postkarte mit der Bitte wieder zurückzukehren. Denn genau nach dieser Zeit hatten die Ex-Mitarbeiter die Möglichkeit sich ein Bild vom neuen Unternemen zu machen. Und es zeigt sich meistens, dass das Gras hier auch nicht grüner ist und die versprochene neue Herausforderung gar nicht existiert. Gerne kommen dann die Ex-Mitarbeiter wieder zum alten Arbeitgeber zurück.

Klever, nicht?

Ideentower
selten so gedacht

Dienstag, 11 März 2008

Video-Review auf Youtube und Co. – Teil 2

MobileIm zweiten Teil des Reviews geht es noch mal um witzige Werbung, die Ihresgleichen sucht.

Warum ist Viralmarketing so viel spaßiger als klassische TV Spots? Wann merken die Werbungtreibenden, dass kreative Spots nicht nur für kurzweilige Unterhaltung im Werbeblock sorgt, sondern sich auch auf die Kaufbereitschaft auswirken kann?

Der Spot von mobile.de kommt – obwohl es logischerweise um Automobile geht – ganz ohne Autos aus. Aber schauen Sie sich’s selber an…

Es folgen drei weitere Werbe-Virals:

Sie kennen kreativere Videos, dann her damit :-)

Ideentower
selten so gedacht

Montag, 10 März 2008

Video-Review auf Youtube und Co. - Teil 1

GrandcentralHier wieder ein Überblick über die interessantesten Virals und sonstigen Videos die wir in der letzten Zeit gefunden haben. Sie regen immer zum nachdenken und schmunzeln an und können bei Ideenfindungen nützlich sein.

An einem kalten Samstag steht in New York City der weltweit größte Bahnhof plötzlichen still.

Mehr als 200 Improvisationsschauspieler erstarrten auf die Sekunde genau und verharrten für fünf Minuten in den unterschiedlichsten Aktionen. Mehr als 500.000 Menschen eilen täglich durch die Grand Central Station, aber an diesem Tag halten Einige inne und wundern sich, was um sie herum passiert.

Genießen Sie das Video und blicken Sie anschließend hinter die Kulissen dieser Mission.

Dieses erwähnte Schauspiel ist der Klassiker von ImprovEverywhere - eine Gruppe aus New York City, die Chaos und Freude an öffentlichen Orten verursacht. Bis heute haben die Leute um Charlie Todd mehr als 70 Missionen mit insgesamt Tausenden von Undercover-Agenten durchgeführt. Weitere Missionen finden Sie hier

Hier noch drei weitere Highlights aus der Werbung, die man immer wieder gerne sieht:

Sie kennen bessere Videos? Dann schreiben Sie uns. Morgen gibt es Teil 2, mit weiteren spannenden Viralvideos!

Ideentower
selten so gedacht

Freitag, 07 März 2008

T-Shirts mit aufgedrucktem Spendenaufruf

Rosalovers Stellen Sie sich folgendes vor: Sie möchten für eine Familie Geld sammeln, die irgendwo in der Welt massive Probleme hat und ohne fremde Hilfe nicht überleben wird. Sie wollen jetzt aber nicht jedem Einzelnen die ganze Geschichte erzählen, die Zeit ist knapp. Also drucken Sie die Story auf ein T-Shirt, noch ein kreatives Bild dazu und verkaufen es an Freunde und Leute, die bereit sind mit ihrem Geld etwas Gutes zu tun. Sobald sie die bestimmte Geldsumme beisammen haben, hören sie mit dem Verkauf auf und schicken der Familie das Geld. Eventuell wiederholen Sie das ganze noch mal für ein anderes Projekt. Verrückt? Unmöglich? Klappt nie? Nein.

Die Gründer von Rosa Lovers aus USA praktizieren diese Idee seit 2006 mit großem Erfolg.
Gedruckt werden die Geschichten auf T-Shirts von American Apparell und kosten 25 $, davon fließen 60% in das zu unterstützende Projekt.

Klicken Sie doch mal rein und holen sich Anregungen.

Ideentower
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Donnerstag, 06 März 2008

Klima retten – mit dem Klimabutton

Klimabutton_3Können Blogger das Klima retten? Ja, zumindest mithelfen, und zwar mit der Aktion von Thomas Promny (Gimahhot).

Für jeden Klima-Button, den der Blogger - oder jeder andere, der eine eigene Website hat - auf seine Seite einbindet, spendet das Hamburger Unternehmen 10,- € an den WWF. Dazu muss der Klima-Button allerdings mindestens einen Monat auf der Seite stehen bleiben.

Eine gelungene kreative Klimaschutz-Marketing-Idee, der Button wird schon fleißig eingebunden.

Der Zweck dieser Aktion: Es soll sich herumsprechen, damit möglichst viele Blogger und Webseitenbesitzer mitmachen und Gimahhot daraufhin viel spendet. Jeder, der diesen Button findet und draufklickt, findet die Anleitung diesen Button auf seiner Seite einzubinden. Und so weiter...und schon bleibt die Lawine am rollen.

Umweltschutz-Kampagnen und Spendenaufrufe werden immer kreativer und innovativer – eine schöne Entwicklung.

Gefunden auf: Der Mediabrief

Ideentower
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Lassen Sie sich von Ihrem Umfeld inspirieren

Die Höhe der Räume ist entscheidend für die Qualität der Ideen (Ideentower berichtete) sondern auch die Gestaltung der Räume. Wie soll man in einem grau gestrichenem Raum, mit blau-grauem Teppich, grauen Tischen und grau-blauen Stühlen kreativ werden? Hier eine Bilderauswahl, wie es auch anders geht:

Jetzt kann vielleicht nicht jeder gleich sein komplettes Büro umgestalten, oder einfach Farbe an die Wand machen ("Grau ist unsere Unternehmensfarbe!"). Wenn Sie vor der Herausforderung stehen, in o.g. Raum eine Ideenfindung durchzuführen, versuchen Sie z.B. durch Musik, Verpflegung, ungewöhnliche Gegenstände, Blumen etc. klar zu signalisieren: Hier läuft etwas anders! Die Tische haben Sie ja sicherlich vorher schon rausgeräumt!

Wer sich intensiver mit seinem Büro befassen will, findet hier Inspiration
- The Cool Hunter
- ChiefHappinessOfficer-Blog
Quelle: SmashingMagazin

Ideentower
selten so gedacht

Dienstag, 04 März 2008

Von einem Mädchen, das eine verrückte Idee hatte...

Das Mädchen in diesem Video zeichnet (in der Vergangenheit) eine Zukunft von kleinen Telefonen, die man immer mit sicher herumträgt, von kleinen Bildschirmen und Co. Und was passiert? Sehen Sie selbst! Und: Können Sie einen Bezug zu sich, Ihrem Umfeld oder Ihrem Unternehmen bei dem Umgang mit radikalen Ideen/Innovationen machen?  Gute Unterhaltung!
Quelle: Destination Innovation

 
Ideentower
selten so gedacht

Montag, 03 März 2008

7 Gründe, warum niemand Ihre Ideen mag!

Wie oft ist es Ihnen passiert, daß Sie ein vermeintlich geniale Ideen präsentierten, aber keinen Zuspruch bekommen haben? Der Casual Friday Blog klärt auf, an was das liegen könnte uns wie Sie in Zukunft  Ideen besser "an den Mann bringen". In Zukunft heißt es dann: "Meine Ideen mag jeder und jede kommt durch!" :-). Viel Erfolg.

Ideentower
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Mittwoch, 27 Februar 2008

Video: Ideating

Ideating oder auch Ideation wird in vielen Unternehmen als Synonym für Brainstorming oder Ideenfindung genutzt - dem Kollege im Video ist dies noch nicht ganz bekannt und er hinterfragt dieses. Gleichzeitig zeigt das Video, dass es Sinn macht für die Phase der Ideenfindung das Umfeld, den Raum oder die Position zu wechseln. Ich warne allerdings vor dem Beispiel im Video - dabei schlafen zu viele Teilnehmer ein.

Quelle: http://www.hannestreichl.com/

Ideentower
selten so gedacht

Samstag, 23 Februar 2008

Zitate, Zitate, Zitate

Im Blog von Steve Shapiro stoße ich immer wieder auf passende Zitate, die auch sehr gut zu Ideentower passen:

"Don't worry about people stealing an idea. If it's original, you will have to ram it down their throats." - Howard Aiken

"The human mind treats a new idea the same way the body treats a strange protein, it rejects it." - P.B. Medawar

Ideentower
selten so gedacht

Dienstag, 19 Februar 2008

Von großen und kleinen Dingen – Oder die Reise mit dem unendlichen Maßstab

Universcale_2 Nikon hat eine faszinierende Flash-Animation veröffentlicht um zu zeigen, was GROSS, GRÖSSER, am GRÖSSESTEN eigentlich bedeutet.

Auf dieser Seite bekommt man eine richtig gute Vorstellung davon, welche Größenunterschiede es gibt - vom Fentometer bis zum Lichtjahr wird hier alles unter die Lupe bzw. unters Teleskop genommen.

So gelingt es Nikon z.B. ein Proton (1fm) mit einer Maus (6,5 cm), einem Elefanten (3 m) und dem Ayers Rock (345m) zu vergleichen.

Aber probieren Sie es hier lieber selber aus und entdecken Sie die Mikrowelt und das Universum einmal anders.

Ideentower
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Samstag, 16 Februar 2008

Die Deckenhöhe entscheidet über die Qualität Ihrer Ideen

Istock_000000129111xsmall Allgemein bekannt ist, daß das Umfeld einen direkten Einfluß auf die Arbeit hat. Auch in meinen Innovationsworkshops empfehle ich immer, in eine inspirierende Umgebung zu gehen, die den Horizont erweitert und Freiraum zum Denken lässt. Das kann ein Tagunsraum in einem Hotel im Grünen sein, ein Heuhotel, ein Flugzeughangar, ein Konferenzraum am Flughafen, eine Jugendherberge, ein Kloster, eine Autowerkstatt etc. (weiter konkrete Tipps gerne via Kommentar)

Tipp: Nehmen Sie den Raum lieber etwas zu groß, für 10 Teilnehmer sollten Sie mit mindestens 65 qm rechnen - und verbannen Sie Tische für Laptops etc. aus dem Raum.

Einen Faktor den ich in der Vergangenheit noch nicht bewußt berücksichtigt habe, ist nach einer neuen amerikanischen Studie die Raumhöhe. In der jetzt veröffentlichten Studie beweisen Joan Meyers-Levy und Juliet Zhu, daß Ideen besser in Räumen mit hohen Decken generiert und weiterentwickelt werden. Diese Räumen lassen den Teilnehmern "Freiheit" und "Raum" zum denken.

Bevor Sie jetzt die abgehängten Decken rausreißen oder nur noch in Räume mit hohen Decken gehen, sollten Sie den zweiten Teil der Studie lesen: Arbeiten Sie an eher analytischen Fragestellungen oder an der Konkretisierung von Ideen, arbeiten Gruppen in Räumen mit niedrigen Decken besser.

Nutzen Sie doch diese Tatsache bei Ihrem nächsten Workshop: Morgens im hohen Raum (oder im Sommer auch draußen) Ideen entwickeln, nachmittags im kleinen Raum Ideen konkretisieren. Mit diesem bewußten Raumwechsel unterstützen Sie das Umschalten im Kopf zwischen Ideen (alles erlaubt) und Analytik (richtig-falsch).

Ideentower
selten so gedacht

Freitag, 15 Februar 2008

Mit iStorm 100 Ideen in 20 Minuten entwickeln und bewerten - Demo zu gewinnen

brainR kennen und nutzen bereits viele Ideentower-Leser. brainR eignet sich ideal um eine breite Masse an Menschen zur Online-Ideenfindung zu gewinnen. Avenue hat den Gedanken hinter brainR weiter entwickelt und das Online-Brainstorming Tool istorm für eine geschlossene Benutzergruppe entwickelt. Ideal wenn Sie ein Brainstorming veranstalten wollen und selbst bestimmen möchten, wer daran teilnimmt (z.B. nur die Marketingabteilung und zwei ausgesuchte externe Querdenker). Im Gegensatz zu brainR unterstützt ein Online-Moderator mit verschiedenen Kreativtechniken, die Teilnehmer wahre Höhenflüge zu erreichen. Im Anschluss an die Ideenfindung, wird weiterhin die Intelligenz der Gruppe genutzt um die Ideen zu bewerten. Das Ergebnis: Eine übersichtliche Top 20 Ideenliste! Schneller geht Ideenfindung und Bewertung nicht. Weitere Infos sowie einen Demofilm gibt es unter www.istorm.de

Exklusiv für unsere Leser verlost Ideentower in Kooperation mit Avenue drei iStorm-Demosessions! Schicken Sie uns eine Fragestellung zu einem Thema, dass Ihnen oder Ihrem Team (mindestens 6 Personen) auf den Nägeln brennt und für das Sie dringend innovative Ideen benötigen an David Jeggle. Das Los entscheidet. Die Gewinner werden per email benachrichtigt! Einsendeschluss ist der 29. Februar 2008, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Freitag, 01 Februar 2008

Nachlese: Großes Interesse am Ideentower-Vortrag an Altweiber

Das Ideentower-/innovativ-in-Alternativprogramm zu Altweiber in Hilden bei Düsseldorf kam an: Fast 75 Teilnehmer zeigten großes Interesse an dem Ideentower-Vortrag (mehr dazu bei innovativ-in).

Die Vortragschart sind direkt bei Avenue zu finden. Besonderes Interesse fand die Monatsaufgabe: Machen Sie einmal im Monat etwas, was Sie noch nie getan haben oder irgendwann beschlossen haben, daß Sie es überhaupt nicht mögen (Ideentower berichtete). Wie versprochen, gibt es für alle, die sich mal aus der Komfortzone bewegen wollen und sich mit neuer, kreativer Energie aufladen möchten 33 Monatsaufgaben, denn man darf die ja auch öfter machen :-). Wichtig: Bewußt angehen und versuchen, zu verstehen, was Menschen daran gut finden. Vorsicht: Sie könnten auf Ideen kommen, die Sie vorher nicht hatten!

  1. Greifen Sie im Kiosk nach einer Zeitschrift, die Sie sonst nie lesen würden
  2. Essen Sie mal wieder Fischstäbchen
  3. Gehen Sie mal morgens um 6 Uhr schwimmen
  4. Frühstücken Sie morgens vor dem Fernseher und schauen sich Cartoons an
  5. Spielen Sie mal mit einer Spielekonsole
  6. Machen Sie mal wieder eine Nacht durch
  7. Trocknen Sie sich von unten nach oben ab
  8. Gehen Sie mal wieder in die Kirche und singen Sie mit
  9. Laufen Sie in die Arbeit oder nehmen Sie zur Abwechslung öffentliche Verkehrsmittel
  10. Lesen Sie ein gutes Buch, komplett :-)
  11. Essen Sie etwas, was Sie schon seit 5 Jahren nicht mehr gegessen haben
  12. Gehen Sie auf www.chefkoch.de und suchen Sie sich ein Rezept heraus, dass Sie normalerweise nie kochen würden
  13. Schauen Sie sich einen Kinofilm an, der nicht in Ihr normales "Repertoire" passt
  14. Gehen Sie in die Oper
  15. Stellen Sie daheim den Tisch oder das Sofa an eine andere Stelle
  16. Kaufen Sie sich ein Tiefkühlgericht (z.B. von Frosta)
  17. Gehen Sie zur Fußpflegerin
  18. Kaufen Sie eine andere Jogurtsorte für die Familie
  19. Probieren Sie mal eine neue Sportart (wie wäre es mal mit klettern in der Kletterhalle)
  20. Hören Sie zwei Tage lang einen anderen Radiosender
  21. Gehen Sie am Wochenende mal wandern
  22. Kochen Sie ein Gericht, das nur aus einer Farbe besteht
  23. Machen Sie ein Blinddate
  24. Gehen Sie ins Tierheim und führen Sie einen Hund aus
  25. Kaufen Sie sich einen Pullover in einer Farbe, die Sie normalerweise nie tragen würden, und ziehen diesen auch an
  26. Schlafen Sie mal auf der anderen Bettseite
  27. Probieren Sie mal ein anderes Duschgel
  28. Trinken Sie mal Tee bzw. Kaffee
  29. Kaufen Sie eine Tageszeitung, die Sie sonst nie lesen würde
  30. Feiern Sie mal wieder Karneval oder gehen Sie auf den Rosenmontagszug
  31. Urlaub mit dem Wohnwagen bzw. Camper
  32. Lernen Sie eine Fremdsprache
  33. Verbringen Sie einen ganzen Tag im Bett mit Picknick etc.

Ideentower wünscht viel Spaß beim aktiven Perspektivenwechsel!

Ideentower
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Mittwoch, 23 Januar 2008

Karneval-Kontrast-Programm an Weiberfastnacht: Wie Sie spielend einfach neue Ideen entwickeln

Ideentower & Avenue bietet an Weiberfastnacht (31.01.2008) um 19:00 Uhr für alle Karnevalsmuffel, die dennoch Spaß haben wollen in Hilden, in der Nähe von Düsseldorf ein kurzweiliges Kontrastprogramm. Ich werde an diesem Abend über kreative Ideenfindungsrunden, Denkblockaden und Killerphrasen sprechen und mit interaktiven Übungen anreichern. Weitere Informationen gibt es hier. Wer Interesse hat melde sich bei mir oder direkt bei innovativ in, dem Businessclub.

Ideentower
selten so gedacht

Montag, 21 Januar 2008

Terminhinweis: Konferenz Kreativität & Innovation in Italien, 16.-20. April 2008

Logo_pageWer sich als Profi mit dem Thema Kreativität und Innovation beschäftigt (oder dies Zukunft tun möchte), sein Wissen auf den neuesten Stand bringen, selbst kreativ werden und andere Kreative treffen möchte, sollte an der Crea Conference vom 16. - 20. April 2008 in schönem Setting an der italienischen Riviera  teilnehmen.
Die Crea Conference findet bereits seit 2003 statt und zieht jedes Jahr 250 Teilnehmer aus über 20 Ländern an. Das besondere an der Konferenz ist, daß man neben der freien Kombination der Vorträge auch verschiedene "Tracks" buchen kann (besonders für Erstbesucher sinnvoll). Ähnlich eines Seminars folgt man dann über 18 Stunden in einer festgelegten Gruppe einem definierten Plan. Zur Wahl stehen Programme wie "Creative Problem Solving Thinking Skills", "Facilitation Skills" oder "Creative Leadership". Auf der letzten ECCI-Konferenz in Kopenhagen habe ich mit einigen Vortragenden und Teilnehmern der vergangenen Jahre gesprochen, einstimmig betonten diese die einzigartige Atmosphäre, die Tiefe der vermittelten Inhalte sowie Möglichkeiten selbst kreativ zu werden. Einen weiterer wichtiger Punkt: Das leckere italienische Abendessen :-). Teilnahmegebühr inklusive Unterkunft (DZ) und Vollpension ab Euro 1554,00. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Ideentower
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Samstag, 12 Januar 2008

Terminhinweis: Kongress & Messe Aufschwung am 12. Februar 2008 in Frankfurt/Main

631_2Sie sind Existengründer, junger Unternehmer bzw. an Themen der Unternehmensführung interessiert oder wollen geistigen Input? Sie wollten schon immer mal die Ideentower-Crew persönlich kennen lernen und für ein spontanes Brainstorming für Ihr Thema gewinnen?
Markieren Sie sich Dienstag, den 12. Februar 2008 dick im Kalender an - die Kongressmesse "Aufschwung" geht in Frankfurt/Main in die zweite Runde und die Teilnahme lohnt sich. Ich habe selten eine so inhaltsstarke Kongressmesse zu so geringen Gebühren erlebt (10 Euro - hier Gutscheincode zur kostenlosen Registrierung) sowie selten soviele Aussteller rund um das Thema auf einem Fleck gesehen. Im Beratungscafe können Existenzgründer ihren Businessplan prüfen lassen und im Rahmen der Keynote wird der Mediamarkt-Gründer über seinen Erfolg durch dumme Sprüche berichten.

Eine Vorabregistrierung  im Internet ist möglich und empfehlenswert um sich noch einen der Plätze in den Sessions zu sichern. Leider sind schon einige Sessions ausgebucht, so auch der Ideentower-Workshop "Brainstorming für Ihr Business: Wie Sie spielend einfach Ideen am laufenden Band entwickeln". Wer noch Interesse an diesem Workshop hat, bitte kurze email an mich! Und: Wir freuen uns über jeden Ideentower-Leser der uns in der Bloggerlounge besuchen kommt oder einfach anspricht - wir werden erkennbar sein :-)

Ideentower
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Donnerstag, 03 Januar 2008

The New York Times: Die besten Ideen 2007

09webcov3951 In der Dezember-Ausgabe des New York Times Magazine wurden die besten Ideen für das Jahr 2007 vorgestellt.

Ideentower hat sich die Ideen angesehen und wiederum die besten aus unserer Sicht ausgewählt und übersetzt.

In den nächsten Wochen werden wir die folgenden Ideen vorstellen:
- Posthume Emails
- Gefängnis-Poker
- Bürostuhl Training (für Frauen und Männer)
- Der Murphy Balkon
- Routenplanung ohne Linksabbiegen
- Table Dance Wissenschaft
- Die Honigwabenvase
- Sexappeal per Handdruck
- Der Gottes-Effekt
- Nach Fisch schmeckender Fisch
- Wie Gesichter die Wahl entscheiden
- Digitale Suchparties
- Kommunale Urinanalyse
- Das Braille Tattoo
- Der rationale Blinddarm
- Abbaubare Särge
- Knotenphysik
- Der Minimalstuhl

Alleine schon beim runterschreiben der Titel haben wir uns gefreut, dann hier werden sehr spannenden neue Ansätze und Ideen besprochen.

Wir spannen Sie auf die Folter, die Artikel gibt es erst nach und nach dieses Jahr auf Ideentower.

Wer die Ideen im Original nachschlagen möchte, findet diese hier bei New York Times Magazine.

Montag, 17 Dezember 2007

innovativ.anders.gesund werden

Die derzeitige Jahreszeit ist Erkältungszeit, damit Sie gewappnet sind und die Weihnachtszeit virenfrei genießen können, möchte ich Ihnen folgendes Heilmittel weiterempfehlen – welches in keiner Apotheke zu finden ist.

Der Zaubetrunk – Ein Rezept aus Venezuela:
1 mittelgroße rote Zwiebel oder 2 kleine
5 - 7 Knoblauchzehen
ca. 10 kleine Limetten oder Zitronen

Die Knoblauchzehen und die Zwiebel(n) klein hacken. Die Limetten oder Zitronen zum Saft auspressen. Alles zusammen mit einer Küchenmaschine oder einem "Zauberstab" (mit diesen scharfen Propellern unten dran) zerkleinern und vermischen. Anschließend den "Zaubertrunk" Schluck für Schluck trinken - die "Harten" trinken das Zeug in einem Zug.

Link: sevenload.com

Ich empfehle diesen Saft gerne weiter, auch wenn es etwas Überwindung kostet. Aber: Sauer macht lustig und gesund.

Anschließend Bettruhe und viel gesunden Tee (Spitzwegerich, Huflattich, Salbei) trinken – das wäre super.

Trinken Sie diesen Saft am besten, wenn Sie am nächsten Tag zu Hause bleiben oder tolerante Mitmenschen haben.

Der Saft  der Zwiebel wirkt antibakteriell und bekämpft Krankheitserreger in  Magen und Darm. Außerdem machen die Schwefelstoffe in der Zwiebel unser Blut  dünner und beugen dadurch einer vorzeitigen Arterienverkalkung vor. Die im Knoblauch enthaltenen Scordinine haben zudem eine antibakterielle Wirkung, schützen also ebenfalls vor Krankheiten, wie z. B. Erkältungen und Magen-Darm-Erkrankungen, und sie halten unser Immunsystem fit. Wegen seiner starken antibakteriellen Wirkung wird Knoblauch auch das „Penizilin des Südens“ genannt. Knoblauch kurbelt auch die Durchblutung an. Zitronen enthalten Vitamin C, kühlen den Körper runter (wichtig bei Fieber) und kräftigen das Immunsystem. Alles zusammen also ein entzündungshemmender, vitamreicher, antibakterieller Cocktail.

Alternativ zu dem Saft kann man sich auch einen Salat mit ganz vielen Zwiebeln und Knoblauch zubereiten oder die Pizza vom Italiener nachträglich mit rohen Zwiebel und frischem Knoblauch belegen. Man riecht anschließend dann genauso aus dem Mund und ist ebenso schnell wieder gesund und munter.

Gute Besserung…und nur Mut!

Mehr Gesundheitstipps von mir gibt es hier.

Ideentower

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Dienstag, 11 Dezember 2007

Video: Wie wichtig neue Sinneseindrücke sind (und wie leicht wir uns manipulieren lassen)

Die Monatsaufgabe: Für regelmäßige Ideentower-Leser und unsere Seminar-Teilnehmer eine bekannte Methode um aus den klassischen Denkmustern auszubrechen und sich mit neuer kreativer Energie zu versorgen. Welchen Einfluß unsere Umgebung auf unsere Ideen hat (und auch wie leicht wir uns manipulieren lassen) zeigt dieses 6 minütige Video.

Die Aufgabe: Zwei Top-Werber aus London werden eingeladen und sollen in 30 Minuten eine Kampagne für einen etwas eigenartigen Laden entwickeln. Nach 30 Minuten sind diese auf fertig, sind dann aber sehr überrascht, was der Illusonist Derren Brown im Nebenzimmer entwickelt hat. Die Auflösung zeigt, wie einfach wir zu beeinflußen sind. (Quelle: ECCI-Konferenz Kopenhagen, Ramon Vullings)

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Mittwoch, 05 Dezember 2007

Wie schnell wir in unseren eingefahrenen Denkbahnen denken

Wie einfahrenen sind wir in unserem Denken?

Machen Sie den Test: Schauen Sie sich dieses Video an, pausieren Sie es in Sekunde 47 (00.47) und überlegen Sie, wie die Handlung ausgehen könnte. Dann schauen Sie sich den Film zu Ende an und lassen Sie sich überraschen, wie schnell wir doch in eine Richtung denken. Gute Unterhaltung.

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...wir suchen einen neuen Claim, machen Sie mit...

Samstag, 24 November 2007

Der Lotuseffekt

Lotus "Als Lotuseffekt wird die geringe Benetzbarkeit einer Oberfläche bezeichnet, wie sie bei der Lotuspflanze beobachtet werden kann. Blüte und Blätter dieser Pflanze können von Wasser und vielen anderen Flüssigkeiten nicht benetzt werden, sodass sich Tropfen bilden, die nicht an der Oberfläche haften. Auch an üblichen Oberflächen haftende Feststoffe wie Farbpulver zeigen verringerten Halt und können einfach weggespült werden." (Quelle: Wikipedia)

Dieses Prinzip wird immer mehr für herkömmliche Produkte verwendet. Es gibt beispielsweise eine Wandfarbe, welche keinen Schmutz mehr annimmt. Es wird zur Zeit daran gearbeitet, die Gleitfähigkeit des Lotuseffekts auf Flascheninnenwände zu übertragen. In Shampoo- und Reinigerflaschen bleiben oft bis zu 10% der ursprünglichen Gesamtflüssigkeitsmenge zurück. Um diese Reste zu gewinnen überlegt man, wie die Innenwände gleitfähiger gemacht werden können.

Im Selbstversuch teste ich gerade den Lotuseffekt auf den Brillengläsern. Die Gläser werden tatsächlich weniger schmutzig. Fingerabdrücke haften beispielsweise nicht so gut an der Beschichtung. Der Aufpreis pro herkömmliches Brillenglas beträgt ca. 10€ und damit absolut günstig.

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Dienstag, 20 November 2007

3 Gründe, warum Brainstormings häufig scheitern, und was Sie dagegen tun können

Ein Bestandteil meiner Arbeit ist der Aufbau von funktionierenden Innovationsprozessen. Dazu gehört u.a. eine funktionierende Brainstormingkultur um effizient an gute und vor allem neue Ergebnisse zu kommen. In den meisten Fällen sehen wir uns Teams (und deren Brainstormingverfahren) im Vorfeld sowie in einem Review nach 6-12 Monaten an, um zu sehen, ob der Transfer in den Arbeitsalltag geklappt hat.

Daraus habe ich die drei häufigsten Fehler abgeleitet, die Teams machen, wenn es ans Brainstorming geht. Wie steht es um Ihr Team? Treten Sie in eine der Fallen oder gehören Sie schon in die Brainstorming Profi-Liga?

  • Fehler 1: Fragestellung wird nicht richtig geklärt, sondern einfach losgelegt.
  • Fehler 2: Kein Aufwärmen: Direkt nach Zahlen, Daten, Fakten sollen Ideen sprudeln.
  • Fehler 3: Ideen werden zu früh verworfen anstatt weiterentwickelt

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                                                        S p o n s o r - L i n k
Avenue
ist Spezialist für Kreativität, Innovation und Veränderung.
- Entwicklung und Etablierung von Innovationsprozessen,
- Moderation von Innovationsworkshops: 100 Ideen in 30 Minuten.
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Fehler 1: Die Fragestellung

"If I had an hour to solve a problem and my depended on the solution, I would spend the first 55 minutes determining the proper question to ask, for once I know the proper question, I could solve the problem in less than five minutes."       - Albert Einstein

Viele Teams legen direkt los, mit einer nebulösen Fragestellung ("Hat jemand irgendwelche Ideen dazu?") und kommen nicht richtig in die Gänge oder erhalten unterschiedlichste, aber nicht zielführende Ideen, weil jeder Teilnehmer etwas anderes im Kopf hat. Deshalb mein Tipp: ...

Mehr "3 Gründe, warum Brainstormings häufig scheitern, und was Sie dagegen tun können" »

Fortsetzung: Stille Taten

Stilletat1 Am 14. September 2007 haben wir von den Stillen Helden berichtet und auf BrainR unsere Besucher aufgerufen, uns Ihre spontanen Heldenideen niederzuschreiben.

Die Beteiligung war groß und heute möchten wir das Thema noch mal aufgreifen und einige Ideen zum Besten geben.

Hier meine persönliche Top 10:

  1. Ohne Hut in einer Ecke des Parks Flöte spielen.
  2. Dem Busfahrer für die angenehme Fahrt danken!
  3. Im Team bei BrainR für ein Problem ganz schnell viele gute Ideen entwickeln.
  4. Auf dem Radweg Scherben wegräumen.
  5. Die Blumen seiner Nachbarn gießen.
  6. Eigene Bücher, die man mag und gelesen hat, auf Parkbänke, Bahnhöfe verteilen.
  7. Einem Menschen, von dem man weiß, dass er/sie einsam ist, eine Postkarte schreiben und abschicken.
  8. Die Rabattmarken von der Kassiererin an einen anderen verschenken lassen.
  9. Einen Blumenstrauß kaufen und einfach mal der Putzfrau schenken.
  10. Schön morgens Früh beim Brötchenholen die Verkäuferin anlächeln.

Die ganze Liste ist nach wie vor bei BrainR zu finden.

Vielleicht fühlt sich die Eine oder der Andere dazu aufgefordert, nach diesen vielen Ideen, nun Taten folgen zu lassen.

Gerne sind Sie weiter eingeladen Ihre Ideen aufzuschreiben und die Liste zu erweitern, dann können wir demnächst auch die Top 100 veröffentlichen :-)

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Montag, 12 November 2007

Video: Mindmapping einfach dargestellt

Der Toolblog hat mich auf dieses interessante Video aufmerksam gemacht. Es stellt kurz und knapp dar, wie einfach Mindmapping ist.

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Montag, 05 November 2007

Umfangreiche Liste verfügbarer MindMap Software

Wer gerne mit MindMaps arbeitet, um seine Gedanken und Ideen zu strukturieren, findet jetzt auf mashable.com eine Liste mit verfügbaren Tools im Netz sowie zum Download. Die über 30 verschiedenen Angebote sind geordnet nach kostenlosen und kostenpflichtigen Tools. Frohes Mindmapping :-) (gefunden im Tool-Blog (Empfehlung))

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Donnerstag, 01 November 2007

Wie man ganze Viertel "umerzieht"

Lon Haben Sie Wohnungen und Geschäfte in heruntergekommener und sozial schwacher Lage? Es gibt da ein Lösungskonzept. In London hat momentan ein Bildungs-und Sozialprojekt Erfolg, das auch auf das Wohnviertel Auswirkungen hat.

Um der Kriminalität entgegenzuwirken wurden sogenannte "Idea Shops" aufgebaut. Das sind Weiterbildungszentren und Bibliotheken. Hier gibt es kostenlose Internetzugänge, Computerkurse, ein schönes Cafe usw.

Diese Einrichtungen sind an Verkehrsknotenpunkten, Einkaufsstraßen und Supermärkten aufzufinden. Außerdem sind die Gebäude architektonisch hochwertig gebaut und werten somit das Stadtviertel auf.

Die Projekte in den "Idea Shops" wurden von den umliegenden Firmen unterstützt und der Erfolgt zeigt sich. Die Kriminalitätsrate ist heruntergegangen, es findet mehr eine Durchmischung der Bevölkerung statt und die Grundstückspreise ziehen an.

Entwickelt wurde dieses Projekt von der deutschen Stadtplanerin Cordelia Polinna.

Link: Bilfinger&Berger

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Video: Die iPod Story: Wie Steve Jobs es geschafft, Apple zurück zum Erfolg zu führen

Diese 43minütige Dokumentation des Discovery Channels zeigt, wie Steve Jobs Apple zurück zum Erfolg geführt hat, was Napster mit iTunes zu tun hat und wie der iPod geboren wurde. 43 Minuten Fortbildung, die sich lohnen.


Ideentower
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Mittwoch, 31 Oktober 2007

Update: Kölner Bürgerhaushalt - Der Kampf um Stimmen startet

Ideentower berichtete gestern über den Kölner Bürgerhaushalt, der u.a. durch die Ideenplattform zu Ausgaben- und Sparideen der Bürger aufruft. Bisher läuft das Projekt sehr gut an, viele Ideen sind eingestellt, bewertet und diskutiert worden. Im Moment hat die Plattform zwei Probleme, die es noch kreativ zu lösen gibt. Die Probleme die diese Plattform hat, sind mit den Problemen die Ideenplattformen in Unternehmen haben identisch (Bezirke sind dort Abteilungen bzw. Bereiche).

  1. Nutzer stellen lieber neue Ideen ein, anstatt (verständlicherweise) erst 100erte durchzuforsten um dann diese zu unterstützen. Die Moderatoren haben hier vor, die Ideen im Nachhinein zu gruppieren und die einzelnen Stimmen zusammenzuzählen. Hier könnten auch die Nutzer dazu aufgerufen werden, gleiche Ideen zu "verketten".
  2. Welche Ideen werden im Anschluß gefördert? Vorgesehen ist im Moment, daß die 100 Ideen je Kategorie mit den meisten Stimmen (Zustimmungen abzüglich Ablehnung = "Nettounterstützung") im Rat diskutiert werden. Dies macht aus folgenden Gründen keinen Sinn
    1. Die Anzahl der Stimmen hängt stark von sozio-demographischen Merkmalen eines Stadtteils ab. D.h. in einem jungen Stadtteil mit vielen Studenten, wird die Quote sicherlich höher sein, als in einem Stadtteil mit älteren Bürgern.
    2. Die Anzahl der Stimmen hängt alleine davon ab, wieviele Menschen mobilisiert werden, für eine Idee zu stimmen (bzw. gegen andere Ideen zu stimmen). D.h. nicht die wirklich überzeugendste Idee gewinnt, sondern die, für die am meisten Werbung gemacht worden ist.
    3. Diese Vorgehensweise führt zu einem "Kampf der Bezirke um Geld für wichtige Projekte". D.h. die Nutzer sind clever, wenn diese in ihrem Stadtteil alle Ideen unterstützen und in den anderen Stadtteilen alle ablehnen.

Die Moderatoren der Plattform sagen, es ist ein gewünschter Effekt, andere Personen zu aktivieren. D.h. ich rufe jeden auf, der Ehrenfeld unterstützen möchte, sich hier kurz (email-Adresse genügt) zu registieren und Ehrenfelds Vorschläge zu unterstützen. Vielleicht sehen die Moderatoren durch diese Aktion, wie einfach man Ideen pushen kann.
P.S. Sie müssen nicht in Köln wohnen :-)

Ideentower
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Dienstag, 30 Oktober 2007

Die Stadt Köln setzt auf die Ideen der Bürger, mittels einer Onlineplattform

Stadt_koeln_internet Die Stadt Köln nutzt (neben Callcenter und Postweg) erstmalig das Internet um ihre Bürger in die Haushaltsplanungen einzubeziehen. Jeder Bürger hat die Möglichkeit noch bis zum 19. November 2007 über diese Plattform Ideen für Straßen, Wege, Plätze, Grünflächen, Sport und einzureichen, andere Ideen zu bewerten und zu kommentieren. Die Ergebnisse werden dann in die Haushaltsplanungen miteinbezogen.

Die Bürger haben zahlreiche Ausgaben-, sowie Sparideen eingereicht, die Diskussionen zu den Ideen zeigen, wie diese die Bürger bewegen. Ganz weit oben steht die Sparidee "Ab 20 Uhr alle Ampeln außerhalb der Innenstadt aus!"

Eine gute Aktion um den Bürger in den Haushaltsplanungsprozess einzubeziehen. Ob diese Maßnahme im Nachhinein von den Bürgern auch als erfolgreich bewertet wird, hängt davon ab, wie mit den Ideen verfahren wird. Sieht der Bürger eine Veränderung, wird er auch in Zukunft bereit sein, sich einzubringen. Bleibt alles beim Alten, weil einige Vorschläge für traditonell denkende Abgeordnete zu radikal sind, werden sich die Bürger wieder zurück in ihre passive Haltung begeben, mit dem verstärkten Glaubenssatz "Wir können eh nix verändern!".

Problematisch ist auch, daß die Bürger lieber neue Ideen einreichen, anstatt bereits bestehende zu kommentieren und zu unterstützen, die fast gleich formuliert sind und die gleiche Angelegenheit betreffen. Hier sind die Moderatoren gefragt, ähnliche Vorschläge (nicht nur durch Schlagwörter) zu gruppieren sondern wirklich zusammen zu fassen, denn: Nur die 100 höchstbewerteten Vorschläge werden im Haushaltsausschuss diskutiert.

Ideentower
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Dienstag, 09 Oktober 2007

Raus aus dem Kommunikationsterror - Zeit zum Denken geben

Zeitmangel, das Tagesgeschäft und die permanente Informationsflut - das sind die Top 3 unserer Workshopteilnehmer, wenn es um die Barrieren im Innovationsprozess geht.

Wie kann die Arbeit also so zeitlich inszeniert werden, daß kreativer Output möglich ist, daß Mitarbeiter in der Lage sind, Neues zu entwickeln? Ernst Pöppel, Hirnforscher und Professor für medizinische Psychologie, ist Experte auf diesem Gebiet und hat seine Erkenntnisse in der SZ-Magazin Ausgabe vom 26. Juni 2007 dargestellt.

Um den Kreativitätsstau in unserer Gesellschaft zu lösen, schlägt Pöppel vor, allen Büros gleichzeitig eine Denkstunde von 10-11 Uhr täglich zu verordnen. Eine Stunde in der konzentriert kreativ gearbeitet und nicht gestört wird. Der renommierte Hirnforscher gibt zusätzlich den Tipp, das Büro als persönlichen Raum zu gestalten, da die Äußerung kreativer Ideen Sicherheit benötigt.

Diese verordnete Kreativstunde ist sicher kein Konstrukt für alle Unternehmen und vielerorts nicht so leicht umsetzbar. Daher einige Beispiele aus dem Buch "Driving Growth through innovation" von Robert B. Tucker. Hier werden Unternehmen vorgestellt, die um Innovationen zu fördern, Mitarbeitern auf unterschiedlichste Art eine "Denkzeit" einräumen:

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Freitag, 05 Oktober 2007

Der Blick ins Cockpit

Bild1Die internationale Personalsteuerung in einem dezentralen Unternehmen ist schwierig. Wenn dabei auch noch das Ziel ist globale Themen umzusetzen und lokale Bedürfnisse zu berücksichtigen, dann kann man erahnen dass es anspruchsvoll wird.

Oliver Sehorsch hat dazu in der Personalwirtschaft einen Artikel mit dem Titel "Der Blick ins Cockpit" veröffentlicht.

Die internationale Celesio-Gruppe stand nach diversen Akquisitionen vor einer sehr heterogenen Personal- und Führungsstruktur. Die Herausforderung war das Schaffen einer einheitlichen Führungskultur und Personalarbeit. Das Informationssystem „Human Resources Cockpit“ macht die strategischen Personalprozesse länderübergreifend transparent. 

Hier geht es zum Artikel: sehorsch_artikel_der_blick_ins_cockpit_personalwirtschaft_okt_2007.pdf herunterladen

Quelle: Personalwirtschaft 10/07

Ideentower
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Montag, 01 Oktober 2007

Japan will seine Produkte erfolgreicher machen – durch „Kansei“

Kanseilogo„Kansei“ heißt eigentlich Sensibilität. Zum „Kansei“, gehören Intuition und Inspiration, Neugierde und Genuss, Ästhetik und Kreativität. Produkte mit „Kansei“ sind anwender- und umweltfreundlich, schön anzufassen und anzusehen, sympathisch. Japans Ministerium für Handel (METI) hat diesen neuen Trend ausgerufen und Japans Wirtschaft soll sich in eine so genannte vierte Wertachse entwickeln. Zuerst kam billiger produzieren, dann kam zuverlässiger produzieren, qualitativ überlegen zu sein war die dritte und nun also mit mehr Gefühl.

 

Bisher hat das METI 53 Produkte ausgezeichnet, die „Kansei“ haben. Darunter ist eine Geige, die man lautlos spielen kann, ein Plasma Fernseher von Panasonic und eine wassersparende Toilette von Prius.


Hintergrund dieser Initiative ist die Angst, das China Japan den Führungsanspruch eines Tages streitig machen wird. Aus der Historie heraus war Japan seinen Nachbarn immer einen Schritt voraus. Erst baute es eine Leichtindustrie aus, dann eine Schwerindustrie und später wurde es zum Technologie-Standort, schließlich zum Hightech-Land. Somit sollen Produkte durch „Kansei“ diesen Trend vortsetzen.

(stellenweise zitiert aus der Süddeutschen Zeitung, 31.07.07)

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 31.07.07

Ideentower

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