Der Fördertopf für die Auto-Abwrackprämie ist leer. Das Geschäft hat sich vorerst gelohnt und laut einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung (IFEU) war sie auch gut für den Umweltschutz. Abwrackprämien, in welcher Form auch immer, wird es mit Sicherheit weiter geben.
Wer war eigentlich der Erfinder solcher Prämien? Robert Duncan, General Manager von Austin Energy in Texas, könnte es gewesen sein. Das Unternehmen entschied sich vor einigen Jahren gegen den Bau einer neuen 730-Megawatt-Anlage und führte stattdessen eine Prämie ein für alle Diejenigen, die ihre alten Haushaltsgeräte, wie Kühlschrank, Waschmaschine, Klimaanlage etc, gegen neue energiesparende Modelle ersetzten. „Gehen Sie in irgendein Geschäft in Austin, und Sie werden dort keine ineffiziente Klimaanlage finden“, so Robert Duncan. „Sie werden einfach nicht mehr angeboten.“ Durch diese Maßnahme konnte der Energiebedarf drastisch reduziert werden. Die Austin Energy Energieeffizienz-Programme und Angebote reichen übrigens zurück bis ins Jahr 1982.
Eine effektive Idee, die sich durchsetzen konnte und inzwischen auch von deutschen Stromanbietern adaptiert wurde. So gibt es u.a. den Öko-Zuschuss von Entega oder Förderprogramme von RWE.
Quelle: WTOP (großer Artikel von National Geographic), Austin Energy
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