Im März 2008 machte die Firma Rolling Rock im Fernsehen und auf Straßenplakaten spektakulär auf sich aufmerksam. Sie versprachen beim nächsten Vollmond ihr Logo auf den 384.000 km entfernten Mond zu projizieren.
Sie nannten das "Moonvertising" was auf Deutsch so viel wie "Webung auf dem Mond" bedeutet. Aber bevor der erste Vollmond auftauchte hatten die Menschen schon entdeckt um was es sich handelte, nämlich eine groß angelegte Werbekampagne. Diese Werbekampagne wurde von Goodby, Silverstin & Partners initiiert um ein Produkt anzukündigen und presigeträchtig zu vermarkten. Das eigentlich gemeinte Moonvertising war allerdings nie geplant.
Aber diese Idee ist gar nicht so weit hergeholt, es hatte tatsächlich schon einmal ein Konzern geplant, sein Logo auf den Mond zu projizieren.
Der damalige Marketingchef von Coca Cola, Steve Koonin, hatte von Forscher gehört, dass diese die Entfernung zum Mond mit Lasern berechnen. Was lag da näher als Laser dazu zu benutzen ein Coca Cola Logo auf den Mond zu schreiben? "Als Erfolg wäre dies unerreicht geblieben", sagt Koonin, jetzt Präsident von Turner Entertainment Network. "Sogar bei einem Misserfolg wäre über uns noch in Jahren gesprochen worden". Koonin hatte zu diesem Zweck Wissenschaftler angestellt um genau dies zu erreichen. Das Projekt ist dann zum Schluss aus logistischen Gründen gescheitert.
Wenn man Jim Garvin, Chefwissenschaftler der NASA, glaubt ist Werbung auf dem Mond durchaus möglich. Die größe der Werbefläche müsste dann allerdings die Hälfte Afrikas ausmachen, damit man eine Werbebotschaft auf der Erde lesen könnte. Und diese logistischen Probleme würden erheblich sein...
Quelle: The New York Times (Steven Kurutz)
Ideentower
Selten so gedacht.