Die Zukunft von brainR
brainR ist eine tolle Plattform geworden, mit tollen Ideen, tollen Nutzern und toller Bekanntheit. Häufig werde ich auf Konfererenzen oder auch im normalen Leben angesprochen. Das Feedback, welches ich bekomme, ist super. Vielen Dank!
Ja ja, ich habe lange gebraucht. Die vielen Brainstormings über die Zukunft von brainR habe ich gesehen. Aber es ist manchmal nicht ganz einfach sich einzugestehen, dass sich Prioritäten verschieben oder vielmehr permanent in Bewegung sind und dies bei Betroffenen zu Enttäuschungen führt. Konkret auf brainR bezogen muss ich sagen, dass sich definitiv zu lange nichts an der Plattform getan hat. Dies hat unterschiedliche Gründe:
Der administrative Aufwand ist nicht zu unterschätzen: Mein momentaner Arbeitsaufwand pro Woche für brainR beträgt immerhin doch ca. 5h. Von dem bekommt man quasi nichts mit ... Dabei beantworte ich die meisten Mails und fliege über die eingegebenen Ideen, damit nichts illegales drin steht. 5h ist theoretisch nicht viel, wenn ich bedenke, dass mein wöchentliches Arbeitspensum für meinen Job jenseits der 60h pro Woche beträgt, ist das schon recht viel Zeit, die von meinem Privatleben abgehen. (Ich will nicht jammern. Ich glaube, dass es trotzdem gut ist.)
Arbeiten und "nebenbei" ein Projekt wie brainR machen, funktioniert einfach nicht gut: In den letzten 1,5 Jahren bin ich als Freelancer viel herum gekommen. Anfang des Jahres habe ich mit einem Freund quasi aus dem Studium heraus Zweitag gegründet. Wenn man für Mitarbeiter die Verantwortung übernimmt und man sich u.a. um die Aufträge kümmert, dann ist sogar fast nie Zeit für private Projekte da.
Eine kleine Firma hat nie freie Ressourcen: Ursprünglich war die Idee ja, dass wir mit Zweitag die Weiterentwicklung von brainR übernehmen. Nun ja, die Idee finde ich nach wie vor noch gut und das wollen wir unbedingt tun. Allerdings wird es sicherlich noch was brauchen, bis wir uns die Ressourcen erarbeitet haben und brainR sollte so lange nicht warten.
Und: Nicht kommerzielle Projekte haben es einfach schwer!
Ich habe sicher noch eine ganze Reihe an Dingen vergessen, aber ich will es nicht zu langatmig machen. Die Frage ist: Wie kann man brainR ressourcenschonend ausbauen? Was ist euch besonders wichtig?
Wir haben teamintern in den letzten 1,5 Jahren schon wahnsinnig viele Ansätze und Konzepte entwickelt. Anfänglich auch, um brainR zu monetarisieren (wo wir uns allerdings gegen entschieden hatten). Aber die Frage ist einfach, wie man am leichtesten brainR den größten Nutzen bringen kann.
Über dieses Thema würde ich gerne mit euch, den Nutzern, diskutieren!
Vor wenigen Wochen habe ich schon ein Forum zusammengebaut. Es ist bis jetzt noch nicht eröffnet worden, wegen Zeitmangels. Daher war meine nächste Idee, dass wir erstmal hier im Blog in den Kommentaren diskutieren könnten. Dabei geht es in meinen Augen nicht unbedingt um konkrete Ideen a la "Login hinzufügen" oder so (die ja sicherlich auch kontrovers diskutiert werden würden), sondern vielmehr darum, was so euer Eindruck ist, wo so die strukturellen Probleme stecken. Sind es die fehlenden Features? Muss Geld für die Entwicklung gesammelt werden? Im nächsten Schritt (wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres, wegen Weihnachten und so) würde ich dann das Forum eröffnen. Wenn ihr Lust habt könnten wir die nächsten Schritte von brainR quasi "Crowdsourcing-mäßig" planen und ihr dürft mir dann auch in den Hintern treten, okay?
Vielen Dank an die guten Freunde des Hauses, die brainR schon länger sehr intensiv unterstützen. Vor allem Henry (einer der ersten Ideenstürmer) sollte mal öffentlich genannt werden. Er hat mir bei unseren letzten Telefonaten seine Hilfe bei der Moderation versprochen, sofern es seine Zeit hergibt.





Wegen der Brainstorming-fremden Rätselfragen-Häufung um Frage 9900 möchte ich hier nochmals meine persönliche Ansicht betonen, daß diese übermäßigen unvollständigen Fragen im Abstand mehrerer Minuten Brainr sowohl für Neubesucher als auch für engagierte Beantworter entwerten. Weshalb wurde wohl hier schon früher von mehreren Seiten der Vorschlag eingebracht etwas strengere Kriterien an die Fragen zu stellen ?
Nun werden durchdachte und ausformulierte Fragen anderer in den Hintergrund gedrängt, während die Empfehlungen zur Eigenrecherche oder Filterung in der Dos-Box nicht genutzt werden. Das ist Vergeudung der Zeit anderer. Auch wenn ich damit vielleicht unter wenigen mit dieser Ansicht allein dastehe frage ich mich ernsthaft oft die Opponenten die ausbleibenden Antworten anderer kompensieren können.
Kommentiert von: Henry Helm | Freitag, 10 April 2009 at 18:49
Also BrainR ist eigentlich ne super Idee. Kostenpflichtigkeit ist jedoch tödlich für die Plattform. Das wäre auch der Philosophie des "gerne helfen weils spass macht" nicht zuträglich. Vielleicht kann man n wenig mit werbung rausholen, oder spezielle Accounts für Firmen machen, die dann irgendwelche spezial Infos zu den Usern bekommen. Allerdings: Ein großer Vorteil ist, dass man sich nicht anmelden muss. Es geht schnell und unkompliziert, schließlich ist es ja auch eine brainstorming Seite. Trotzdem macht ein Login, oder ein Profil, Sinn. (dies sollte aber nicht Pflicht sein) Um User relevante Daten zu haben, und um seine Ideen und Beiträge zu archivieren, um untereinander zu kommunizieren. Vielleicht ja sogar mit ein wenig Webspace um Dateien (Logos, Skizzen, was auch immer) veröffentlich und zugänglich machen zu können. Jeder sollte irgendwie seine eigene kleine Nickpage a la u.boot oder so haben. Weiter sollte mann die Themen wirklich ordentlich kategorisieren. Mit Unterkategorien, ect.das ist sehr wichtig um "seriöse" Ideen vom quatsch zu trennen. :-)
So Ich hoffe Ich konnte ein paar Anregungen zu deinem Projekt geben, hab mal n bisschen gebrainstormed ^^ LG
Kommentiert von: Billigflug | Mittwoch, 18 Februar 2009 at 10:16
Danke für die schnelle Rückmeldung!
Wenn das Engagement der Nutzer wiedererkennbar ist werden sicher wieder mehr Antworten zu den Fragen zusammenkommen und sich auch eher füllen. Durch eine geeignete Filterung könnte die Fokussierung auf Brainstorming-Fragen deutlicher erkennbar werden und die Bereitschaft anderer Webseiten steigern für diese Zielstellung auf Brainr zu verlinken.
Zum technischen Layout hätte ich selbst weniger Ansprüche, nur sollte auf nicht zu große Reaktionszeiten auch bei älteren PC's geachtet werden, um dadurch nicht Nutzer zu verlieren.
Wie die Filterung dann umgesetzt werden kann und auch Ansätze für administrative Arbeitsteilung wird sicher allmählich im Fluss anzupassen sein. Vermutlich wird das detailliertere Diskussion erfordern, die auf das Forum verlagert werden muss.
Zusätzliche Nutzerwünsche wird es immer geben. Vielleicht könnte man bei der Weiterentwicklung unter den Zusatzfunktionen zusätzliche Abfragen und standardisierte Ausgabeformate vorsehen mit denen Programmierer in eigenen Anwendungen selbst Gestaltung und Weiterverarbeitung
entsprechend ihrer Vorstellungen in die Hand nehmen können (mit Quellverweis).
Mit den von Dir genannten Änderungen werden die hier in Kommentaren geäußerten wesentlichen Vorschläge berücksichtigt und sollten auch Vorrang behalten.
Kommentiert von: Henry Helm | Sonntag, 18 Januar 2009 at 17:55
@Henry: Ja, die Weiterentwicklung ist aktueller als ich dachte, als ich den Artikel hier schrieb. Wir planen momentan bei Zweitag die anstehenden Projekte. Wir wollen unbedingt Ende Januar/Anfang Februar einen brainR-Sprint einschieben. Es ist wieder still geworden, weil ich nichts versprechen wollte, was dann nachher nicht eintritt.
Ziel wird es sein, dass brainR ein zeitgemäßeres und vor allem übersichtlicheres Layout bekommt, in dem man die "richtigen" Brainstormings von den Spaßfragen trennt und stärker in den Vordergrund stellt. Evtl kann man Collaborative Filtering nutzen, um Spaßfragen von der Startseite zu verbannen. Wenn die Plattform wächst, dann wird natürlich der administrative Aufwand größer, der irgendwie kompensiert werden muss ... Außerdem wird ein OPTIONALER Login kommen, damit man Punkte sammeln und kontaktiert werden kann und verschiedene Zusatzfunktionen bekommt. Ziel: Den aktiven Nutzern etwas zurückgeben.
Ich denke, dass diese Änderungen im Vergleich zur aktuellen Version schon einen wahrhaftigen Quantensprung in die richtige Richtung darstellen würden.
Was meint ihr?
Kommentiert von: Peter Grosskopf | Sonntag, 18 Januar 2009 at 13:03
Ein immer wiederkehrendes Problem für Brainr-Fans ist, daß man nicht bemerkt wann im Hintergrund weiterentworfen wird, sicher auch bedingt durch die oben von Peter genannten Gründe. Vermutlich sind dadurch allerdings auch schon einige begeisterte Nutzer verloren gegangen.
Eine regelmäßigere kurze Statusmeldung aller 3 Wochen hier bei Ideentower, bei Brainr selbst, dem Brainr-Twitter-Feed oder in dem Forum könnte diese Unsicherheit schon entschärfen. Die Weiterentwicklung ist noch aktuell, genaueres weiß ich allerdings nicht.
Kommentiert von: Henry Helm | Sonntag, 18 Januar 2009 at 11:45
verbesserungsvorschlag: das logo!
ich finde das allgemeine design der homepage ansprechend, das logo passt aber irgendwie nicht so ganz dazu. finde es viel zu einfach und unkreativ. ich weiß, das ist nur eine vermeintlich unwesentliche veränderung, aber sie könnte doch auswirkungen auf die seriosität der seite insgesamt haben.
fände gut, wenn man da was frischeres draus machen würde!
Kommentiert von: ben | Donnerstag, 08 Januar 2009 at 15:21
Ich finde brainR toll. Gerade das Nutzen ohne Anmeldung gefällt mir. Es geht einfach und schnell.
Mich pers. stören schon länger die Fragen. Warum wird "diese" Frage gestellt? Zum Beispiel nach den wichtigsten Kinofilmen. Einfach nur eine Umfrage? Zuviel Zeit gehabt? Gründung einer Videothek? Bei vielen Fragen kann ich nicht den Sinn bzw. den Nutzen erkennen, da macht mir auch das Antworten keinen Spaß.
Ich würde mir wünschen, das die aktuell beantworteten Fragen immer nach oben rutschen und nicht einfach verschwinden.
Außerdem hätte ich gerne nähere Angaben vom Fragesteller. Wer er ist (m/w, Alter, Wohnort), warum er die Frage stellt, und später was dabei herausgekommen ist. Der erste Teil ist natürlich nicht immer relevant und sollte daher freiwillig sein, bei einigen Fragen würde das Antworten mit solchen Angaben aber leichter fallen.
Und ich finde rechts die IN/OUT Box doof, weil gerade bei IN Fragen stehen die schon vor Monaten gestellt wurden und inzw. gar nicht mehr aktuell sind.
Im Internet gibt es viele gute, kostenlose Angebote. Die von "Hobby-Admins" unterstützt werden. Evtl. kann man das bei brainR auch einführen?
Kommentiert von: Melanie | Freitag, 19 Dezember 2008 at 14:20
Ein Login wäre schon nicht schlecht. Wenn ich anderen schon mit meinen Ideen behilflich sein kann, so möchte ich das auch vorzeigen können. Dies könnte z.B. mal wichtig werden für zukünftige Arbeitgeber. Also ein Login, eine Aufstellung meiner Ideen (bzw. Fragen an denen ich mich beteiligt habe) und vielleicht noch die Möglichkeit dies in Blogs oder Social Networks zu veröffentlichen.
Achja, und zum Thema Geld verdienen: Ich habe keine konkreten Ideen, nur meinen eigenen Leitsatz: Wenn andere mit meiner Idee Geld verdienen, dann will ich auch ein Stück vom Kuchen, d.h. man könnte z.B. Business-Fragen abrechnen.
Kommentiert von: Timotheus | Dienstag, 16 Dezember 2008 at 02:46
Welche überschaubare Änderung könnte Anwender tendenziell noch unterstützen, die BrainR für Brainstorming nutzen wollen ?
Wodurch könnten Ideengeber noch motiviert werden ?
Keine der bisherigen Vorschläge (auch nicht meine) sind endgültig.
Kommentiert von: Henry Helm | Montag, 15 Dezember 2008 at 07:13
@IseG:
Man kann durch Deinen Beitrag und die Frage erkennen daß Du Dir die Wirksamkeit der Plattform ebenfalls am Herzen liegt.
zu 1.: (Login-Pflicht)
Ich denke daß man die Login-Pflicht nicht grundsätzlich einführen müsste. Bemühte Antwortgeber sind z.Zt. immer noch rarer als
reine Mitleser und sie sind auch nicht unbedingt so oft und ausdauernd online. Die Möglichkeit schneller Antworten ohne Login kann Anderen Teilnehmern schon erste zusätzliche Impulse liefern. Jedoch könnte man erwägen die Antworten eingeloggter bewährter Nutzer automatisch nach oben zu verschieben (eventuell mit Vermerk "letzte Antwort um 22:10" um Neues nicht zu übersehen oder auch unterhalb einer Last-Noname-Input-Kennzeichnung erscheinen lassen).
Sicher lassen sich diese Punkte auch im Januar noch detaillierter diskutieren.
zu 2.: (Nutzen für Ideengeber)
Mit einem verrechenbaren Nutzen rechne ich (persönlich) nicht, denn das würde ein Management von Abrechnungs- und Bewertungsvorgängen erfordern. Eine Form des Nachweises des Engagements der Ideengeber halte ich auch für sinnvoll, vielleicht über den Nachweis bei den einzelnen Antworten oder auch über einen Antwortzähler (wie bereits erwähnt). Beim Antwortzähler müßte man noch Einschränkungen diskutieren da inflationäre Listungen von Namensvorschlägen, Buchstabenkombinationen und Spielen die Bewertung nicht verzerren sollten.
zu 3.: (strengeres Löschen)
Ursprünglich war das Löschen einmal vorgesehen und auch in der Faq der Seite angeführt. Andererseits würden Fragesteller durch die Löschung ihrer
Frage oder Einbindung eines ins Leere verlaufenden Links leicht schockiert, insbesondere wenn ihre Frage aus Unerfahrenheit/Ungeschicklichkeit
unvollständig erscheint. Hier sähe ich als Kompromiss die Trennung durch verschieben solcher Fragen auf Nebenseiten oder in einen ausgeblendeten Bereich.
Durch das Verschieben würde die Strenge der Auswahl sich erträglicher äußern.
Der Aufwand für die Moderation (verschiebe nach Status "?") bliebe natürlich, könnte aber durch bewährte Nutzer reduziert oder aufgesplittet werden.
Vorschläge für gute Fragenformulierung könnten in FAQ und der "Brainstorming erstellen"-Seite untergebracht werden.
Hier könnte man auch über Nachbearbeitbarkeit durch Login nachdenken oder dem Fragensteller mit seiner Bestätigungsmail eine Login-Editierkennung
mitsenden, die wenige Tage Gültigkeit behält.
@Ben:
Ich stimme Dir zu daß eine Kostenpflichtigkeit die Anwendung hier drastisch reduzieren würde.
Ob jedoch jeder hier aktive Fragensteller über ernsthaft stormende Bekannte verfügt möchte ich bezweifeln, da daraufhindeutende kurzgehaltene Insider-Fragenstellungen auch nur mäßig gefüllt werden.
Danke für Eure Vorschläge
Kommentiert von: Henry Helm | Sonntag, 14 Dezember 2008 at 19:55
1. glaube ich, dass es für eine solche platform tödlich ist, wenn man sie kostenpflichtig macht! das liegt meiner meinung nach daran, dass das "produkt", das hier geboten wird, schnell und einfach austauschbar/ersetzbar ist. soll heißen, dass ich auch schnell mit 5 kumpels ein brainstorming machen kann, dafür aber kein geld zahlen muss.
2. muss, meiner meinung nach, unbedingt eine kontaktfunktion her, damit leute für gute ideen "belohnt" werden können (mit geld, kontakt-daten etc..)
3. wäre es vielleicht besucherfördernd, wenn man mehr fokus darauf legt, dass man bei brainR geld verdienen kann für gute ideen. man könnte sich um firmen kümmern, die vielleicht hier fragen stellen, für super antworten dann geld zahlen. das würde die qualität der antworten / fragen erheblich steigern. dazu wäre dann z.b. eine art "premium-bereich" hinzuzufügen, in den man nur mit kostenloser anmeldung reinkommt.
Kommentiert von: Ben | Sonntag, 14 Dezember 2008 at 18:02
Ich geb's zu, ich habe die erste der oben verlinkten Frage zur Zukunft von brainR gestellt. Vorab muss ich sagen, dass es mir tatsächlich nicht bewusst war, dass brainR nur von einer Person betrieben wird. Ich vermutete eine Betreibergruppe und ein Projekt das an Reiz verloren hatte und daher vernachlässigt wurde. So kann man sich irren.
Grundsätzlich finde ich brainR eine geniale Plattform, die mir einiges gebracht hat. Wie schon ausführlich diskutiert hapert es inzwischen an einigen Stellen. Grundsätzlich bin ich für Verbessern und nicht für Neuerfinden. Hier meine (einfachen!?) Lösungsvorschläge:
1.) Raus aus der Anonymität
BrainR hat ein Masse-statt-Klasse-Problem. Zu viel Blödsinn vergrault "ernsthafte Denker". Dies ist der Fall, weil es viel zu einfach ist Unsinn zu machen, der dann auch noch ohne Konsequenzen bleibt. Abhilfe würde ein einfaches Anmeldesystem schaffen. Nichts weltbewegendes. Wer sich beteiligen will muss sich anmelden und Beiträge werden mit dem jeweiligen Nickname gekennzeichnet. So würde sich zumindest ein Kern Kreativer herauskristallisieren. Das würde auch das 2. Problem lösen...
2.) Warum eigentlich?
Ich habe bei brainR inzwischen hunderte Beiträge geleistet und frage mich manchmal "Warum eigentlich?", oder "Wer verdient mit meiner Idee gerade Geld?". Jenseits der Copyrightdiskussion (was z.B. erfundenen Namen angeht) wäre ein Feedback- oder sogar Belohnungssystem schön.
BrainR gibt den "Denkern" praktisch nichts zurück und so vergeht irgendwann auch der Spaß an der Sache. Nicknames würden zeigen, wer besonders fleißig ist und endlich auch konkreten Kontakt zwischen Frageteller und Ideengeber ermöglichen. Ich möchte nicht wissen, wievielte geniale Projekte nicht zustande kamen, nur weil sich die Betreffenden nicht kontaktieren konnten.
3.) Ruhig etwas strenger
Mein letzter Vorschlag klingt vielleicht etwas darwinistisch. Ich denke bei brainR muss mehr gelöscht werden, um dem ganzen eine Richtung zu geben. Unkreative Googel- und Wikifragen müssen schnellstmöglich weg. Genau wie jene "Stenofragen" ohne Beschreibung, bei denen nur der Frageteller alleine weiß was er eigentlich beabsichtigt. Zu kurze Brainstormings könnte man auch löschen, um alles etwas übersichtlicher zu halten. Hält man diese Maßnahmen eine Weile durch, dürfen sich wieder die "richtigen" Leute bei brainR einfinden und die Störenfriede und Trolle verschwinden. Das kann einer alleine aber sicher nicht schaffen. Hierfür braucht es mehrere Moderatoren.
Anstatt brainR komplett zu kippen oder neu zu erfinden, könnte man es (meiner Meinung nach) mit diesen Maßnahmen wieder auf den richtigen Weg bringen. Denn wie gesagt, ich halte es grundsätzlich für ein geniales Projekt.
Kommentiert von: IseG | Sonntag, 14 Dezember 2008 at 17:22
Die leichte Eingabemöglichkeit für ein neues Brainstorming hat natürlich auch etwas für sich, eventuell könnte man optionale Zusatzfelder vorgeben deren Nichtausfüllung die eigene Frage in den unteren Teil der Eingangsseite von Brainr verschieben würde (jeder steuert durch seine Präzision die Wahrnehmbarkeit seiner Frage). Zusätzlich müsste man leichtfertige Füllwortbelegungen durch Verschiebung um zwei Seiten unterbinden. Details dazu könnte man im Forum abwägen.
Handhabbare Unterstützungsmaßnahmen zur Qualitätssteigerung von Fragen und Antworten würde ich auch befürworten (ohne die Bewertungsfreiheit vorgebrachter Ideen nach Brainstormingregeln in Frage stellen zu wollen - ungewöhnliche Anregungen sind immer noch willkommen)
Kommentiert von: Henry Helm | Samstag, 13 Dezember 2008 at 13:01
Vielen Dank für eure Beiträge! Burkhard merkt in seinem Blog (http://www.best-practice-business.de/blog/?p=5514) u.a. auch an, dass die Quantität sehr stört und die Qualität vor allem der Fragestellungen verbessert werden muss.
@Nicole: Durch die Einführung eines Kostenbeitrags könnte man natürlich die Masse reduzieren. Da würde sich nur die Frage stellen, welcher Beitrag angemessen ist und brainR nicht aus den Markt kalkuliert ...
@Henry: Zusätzliche Fragen an den Brainstormingsteller könnten auch den positiven Effekt haben, dass nicht so mal eben kurz irgendein Blödsinn eingegeben wird ...
Was meint ihr? Sollte das Qualitätsthema in der nächsten Iteration angegangen werden?
Kommentiert von: Peter Grosskopf | Samstag, 13 Dezember 2008 at 11:11
Brainr ist von einer Person alleine gemanagt?! Krass. Das hast Du vlt. schon durchdiskutiert, aber trotzdem: Warum nicht kommerziell (obulus von 50 Eur pro Frage) und nicht-kommerziell trennen? Die Herausforderung liegt hierbei wohl darin, einen Prozess zu entwickeln, der die "Spreu vom Weizen" trennt.
Kommentiert von: nicole@younic | Freitag, 12 Dezember 2008 at 21:45
Ich freue mich daß nun der Aufruf an die Nutzer gestartet ist ihre Trendvorschläge und eventuelle Mitwirkungsvorstellungen einzubringen.
Die Funktionalität würde ich nicht zusehr überfrachten wollen zumal auch alles programmiert und getestet sein will. Zur Motivation der Mitwirkenden sähe ich eine Art wahlfreies Login oder angepassten Antwortcounter als möglichen Ausgleich für ernsthaftes Engagement um gute Antworten. Für die Struktur der eingestellten Fragestellungen wünschte ich mir manchmal etwas genauere Angaben (passenden Kurztitel und Beschreibung) und etwas Einfühlungsvermögen in unbekannte Ideengeber. Meiner Ansicht nach wird die Nutzung von Brainr sowohl von der Qualität der Fragen als auch von Niveau und Vielseitigkeit der Antworten bestimmt.
Über Möglichkeiten sowie für und wider lässt sich sicher ab Januar im Forum diskutieren. Vielleicht wäre auch etwas variative Werbung für neue Brainr-Anwender möglich.
Vielen Dank Peter auch für Deine netten Worte sowie das tolle Angebot das BrainR allen Nutzern bringt.
Kommentiert von: Henry Helm | Donnerstag, 11 Dezember 2008 at 23:19