Bilder mal mieten
Nicht jeder kann sich Kunst leisten, obwohl diese ja sehr oft gar nicht so teuer ist. Allerdings muss man immer wissen, wie das Bild in der Wohnung aussieht.
Um das Bild vorher einmal zu testen gibt es Unternehmen, die Bilder vermieten. Ursprünglich für Firmen und Krankenhauser angedacht setzt sich diese Idee auch in den privaten Bereich fort. Z.B. bilderpool.org ist eine Plattform, die über das Mieten und Vermieten von zeitgenössischer Kunst informiert und Kontakte zu Künstlern herstellt, die ihre Arbeiten vermieten: an Unternehmen, an Privatleute, an... Sie! Denn zeitgenössische Kunst wird von, vor allem aber für Menschen gemacht.
Die Idee, die hinter bilderpool.org steckt ist, allen Beteiligten (also den Künstlern und den Kunstliebhabern) die Informationen und Unterlagen an die Hand zu geben, die zur Abwicklung von Kunstvermietung notwendig sind: Verträge, Preise und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Bild: Jan Davidoff, Mumbay City (2005)
Ideentower
Selten so gedacht.




:-)) @Joachim Graf: klar, Bilderpool hat Kunstvermietung nicht neu erfunden - aber im Gegensatz zu deinem Privatangebot (Link im Kommentar) ist es eine offene und informative Plattform mit Links zu über 100 Künstlern, die Kunst in D, CH, A vermieten.
Ergänzung zur von Dir genannten "Hausnummer": 10 % vom Wert des Werkes pro Jahr (oder 0,83 % pro Monat)ist ein fairer Mietpreis.
(PS, für nicht-Eingeweihte: Bilderpool ist mein non-profit Baby, Joachim kenne ich aus der Münchener Szene... (und er ist übrigens auch in der BP-Künstlerliste)
Kommentiert von: Karin Soika | Mittwoch, 16 April 2008 um 18:20
Bilder zu vermieten ist nichts neues, die Plattformen auch nicht. Ich kenne alleine in Deutschland eine Handvoll. Hausnummer: 5 Euro pro Tag und Bild. Auch bei einzelnen Künstlern geht das. Schaust Du hier:
http://www.joachimgraf.com/archives/78-Wie-kann-ich-Bilder-kaufen-oder-mieten.html#extended
Kommentiert von: Joachim Graf | Donnerstag, 10 April 2008 um 10:55