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Donnerstag, 20 Dezember 2007

Das grüne Netzwerk

Utopia Kennen Sie das auch? Sie wollen gesund und ökologisch leben und entsprechend konsumieren, doch wo kauft man nun die Lebensmittel ein? Wer kennt sich aus, wer kann Ihnen Tipps geben? Welche Unternehmen handeln fair und beuten ihre Mitarbeiter nicht aus? Ist Bio wirklich gleich Bio? Was kann man tun, um ethisch korrekt einzukaufen? Wo fängt Öko an und wo hört Öko auf? Wo gibt’s Ökostrom? Fragen über Fragen.

Seit Anfang November 2007 gibt es eine weitere LOHAS Internetseite, wo sich die neue Öko-Generation kostenlos austauscht, berät und netzwerkt - UTOPIA. Das Portal wird als das grüne XING gehandelt und hilft den Utopisten, also den Benutzern, sich über die zahlreichen Ökothemen (Klimaschutz, Bio-Lebensmittel, Energiesparen etc.) zu informieren.

Eine schöne Idee dabei: Für jeden neu registrierten User pflanzt Utopia in Zusammenarbeit mit PRIMAKLIMA-weltweit-e.V. einen Baum. Bis jetzt wurden schon 5000 Bäume gepflanzt…

Jeder Utopist hat die Möglichkeit mit anderen Utopisten in Kontakt zu treten, über seine Erfahrungen zu berichten, Artikel über bestimmte Themen zu schreiben und die Konsumgüter zu empfehlen, mit denen er gute Erfahrungen gemacht hat. Die Öko-kompetenten Redakteure halten die Utopisten mit gut recherchierten Artikel und aktuellen Nachrichten auf dem Laufenden.

Bei allen Themen ist man sich einig: Heute nicht auf Kosten von morgen. Hier nicht auf Kosten von anderswo.

Ein weiterer Unterschied zu anderen LOHAS-Seiten und Blogs ist der, dass man bei Utopia auf hochwertige Videos und prominente Unterstützung setzt. So erzählt uns der sympathische Schauspieler Axel Milberg, warum er Utopist geworden ist und wie er seinen Weihnachtsbaum ökologisch schmücken wird. Moderatorin Sandra Maischberger erklärt den Unterschied zwischen konventionellen und ökologischen Windeln und Georg Schweisfurth, der Gründer der Bio-Supermarktkette Basic, erklärt welche Bio-Lebensmittel „gut“ und welche „böse“ sind.

Utopist zu werden ist kinderleicht, einfach anmelden und loslegen. Es braucht ein bisschen Zeit, bis man sein Profil (persönliche Daten, Meinungen und Erfahrungen) fertig gestellt hat, aber schnell merkt man, dass dies durchaus sinnvolle Aspekte sind, da andere dann sofort sehen können, wie jeder Einzelne tickt und worin seine Stärken liegen.

Utopia lebt von den Leuten die mitmachen und von finanziellen Mitteln – aber nicht durch Spenden. Utopia finanziert sich momentan durch das private Engagement der Gründer und durch erste Kooperationen. In Zukunft werden Werbeeinnahmen, Erlöse aus dem Verkauf von Utopia-Produkten und weitere Kooperationen mit Partnern aus der Wirtschaft, Institutionen und Stiftungen hinzukommen. Sobald Utopia in die Gewinnzone kommt, wird ein signifikanter Teil der Gewinne in die Utopia-Stiftung fließen. Diese befindet sich gerade in der Gründungsphase und wird zukünftig die Non-Profit-Ziele finanzieren. Damit sollen z.B. in jedem Jahr konkrete Projekte, gemeinsam mit hochkarätigen Experten, entwickelt und umgesetzt werden.

Utopia denkt unternehmerisch und ist ein Beispiel für "social entrepreneurship". Das heißt, es verbindet Profit- und Non-Profit-Ziele und tritt den Beweis an, dass gute Geschäfte und gutes Gewissen sich nicht ausschließen.

Neugierig geworden? Dann hier kostenlos anmelden. Ich habe auch schon einen Baum pflanzen lassen  :-)

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

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