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Montag, 15 Oktober 2007

Der vertikale Bauernhof

Skyfarming070409_6_560 Es gibt Leute, die sind ihrer Zeit weit voraus, so auch Dr. Dickson Despommier von der Columbia Universität, der mit seinem „Vertical Farm Project“ den konventionellen Ackerbau auf den Kopf bzw. übereinanderstellt.


Das Projekt setzt sich mit der Zukunft der Menschheit und der Nahrungsbeschaffung auseinander. Man geht davon aus, dass im Jahre 2050 wahrscheinlich knapp 80% der Bevölkerung in den Städten leben wird. Vorsichtig geschätzt wird die Population bis dahin um weitere 3 Milliarde Menschen gewachsen sein. Das Land wird hingegen nicht mehr, obwohl dringend eine weitere Fläche, die 20% größer als Brasilien ist, benötigt wird. Was spricht also dagegen in die Höhe zu bauen? 60% der Bevölkerung wohnen ja bereits in vertikalen Städten. Also stockt man die Felder aufeinander auf. Diese Bauweise hat neben der Platzersparnis noch weitere Vorteile:

- Weniger Einsatz von Chemikalien

- Keine wetterbezogenen Missernten wegen der Dürren, Fluten, Plagen etc.

- Geringeren Fossilbrennstoff, da auf Landmaschinen verzichtet wird.


Die amerikanische Lebensmittelindustrie ist bereit aufmerksam geworden und verfolgt das Projekt mit großem Interesse. Wenn wir auch Ihr Interesse geweckt haben, finden Sie hier weitere Informationen.


Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Der vertikale Bauernhof:

» Die Zukunft der Agrarwirtschaft von Daily Innovation
In der Zukunft wird die Menschheit auf viele neue Probleme stoßen. Laut aktuellen Schätzungen geht man davon aus, dass knapp 80 % der Menschen in Städten leben werden - und zwar (erst) 2050. Wie man im Geographieunterricht allerdings gelernt... [Mehr erfahren]

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Die Idee des Professors in allen Ehren - aber das gibt es seit über 20 Jahren (Stichwort: Permakultur)

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