headerlinks

« August 2007 | Start | Oktober 2007 »

Sonntag, 30 September 2007

Algenwein aus dem Meer

ideentower_algentrunk Durch Zufall entdeckte die Meeresbiologin Inez Linke, daß aus Algen ein Extrakt zu gewinnen ist, der die samtbraune Farbe eine lange gereiften Weines hat. Nach 3 Jahren des Experimentierens mit Bakterien und Hefekulturen ging das alkoholische "Algengetränk" in Produktion. Herkunft des ganzen ist Eckernförde an der Ostsee,  wo die Meeresbiologin ihre acht Meter unter dem Meerespiegel liegende Farm betreibt. Nach intensiver EU-Prüfung wurde übrigens entschieden daß der Algenextrakt nicht Wein genannt werden darf - also Algenwein darf das ganze nicht heißen. Seit dem Bericht von Hannes Treichl ist das berauschende Meeresgetränk nun auch offizell als "alkoholisches Algengetränk" die 0,5 Liter Flasche für 30 EUR erhältlich.

Das sich mit der Algenfarm nicht nur alkoholisches gewinnen läßt, zeigt das reichhaltige Produktsortiment von der Meeres-Creme über das Algenbad bis hin zum Meeres-Balm.

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Samstag, 29 September 2007

Vollautomatisches Parkhaus - mit Video

image Beim lesen des Artikels von Burkhard Schneider über das Architektonische Zukunftspotential von Parkhäuser fiel mir ein, daß ich schon länger mal das vollautomatische Parkhaus in München (Donnersbergerstraße) hier vorstellen wollte.

Wie funktionierts das vollautomatische Parkhaus?
Das Auto wird in einen Art Station geparkt, die von Größe und Aussehen einer Einzelgarage ähnelt. Nach dem das Auto in diese Einzelgarage eingestellt wurde, der Kunde einen Parkchip erhalten und die Garage durch Tore verschlossen ist, fährt der Boden mit dem Fahrzeug nach unten in eine Art Stapellager für Autos. Dort fährt der Aufzug computergesteuert das Fahrzeug zu einen freien Platz im Regal und schiebt das Auto hinein. Der Abholungvorgang funktioniert dann rückwärts. D.h. der Kunde wirft seine Parkmarke ein und computergesteuert wird das Fahrzeug aus dem entsprechenden Regalplatz nach oben in die Einzelgarage -genannt Übergabestation- befördert. Nun kann der Parkkunde das Fahrzeug wieder wegfahren.

Hier gibt es auch einen Filmbericht von N24, der das im Echtbetrieb zeigt.

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Art Walking Berlin, Teil 1

Dsc_0541 Christel Zelinski bietet etwas einmaliges in Berlin an, das Art Walking (Interview mit Frau Zelinski in Teil 2 ab Oktober). Diese spezielle Form der Führung ist meiner Ansicht nach einzigartig in Deutschland. Bisher gibt es Museumsführungen oder die Museumsnächte bei der ab und zu Galerien teilnehmen. In Berlin ist dies anders, hier wird speziell auf den Kunden zugeschnitten ein Rundgang durch die Berliner Galerienszene angeboten.

Ist man Kunstinteressent, bietet sich in einer fremden Stadt meist nur ein Museumsbesuch an. Die Galerienszene ist ad hoc nicht gut dokumentiert oder erschließt sich einem nicht, wenn man mal spontan ein paar Galerien besichtigen möchte.


Christel Zellinski schafft hier Abhilfe: sie bietet Touren durch die verschiedenen Galerien Berlins an. Der Preis, 50 € für 2 Stunden, ist meines Erachten nicht zu teuer für eine private Führung. Ein Interview mit der Gründerin wird in den nächsten Wochen bei Ideentower veröffentlicht.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 6.8.07

Foto: Oliver Sehorsch, Art Walking Documenta 2007


Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Freitag, 28 September 2007

Der ganz persönliche Ikea-Katalog - Clever, die Schweden

Ikea_shot Ideentower berichtete bereits über die "Schlaf-bei-Ikea-Aktion" Jetzt haben sich die Schweden mal wieder eine clevere Aktion ausgedacht, wie sie Kunden in den Laden bekommen und gleichzeitig noch dafür sorgen, daß jeder seinen Ikea-Katalog garantiert der Familie, Freunden und Bekannten zeigt: Oder würden Sie DEN Möbelkatalog (dessen Auflagehöhe mit 31,7 Millionen Exemplaren in Deutschland weltweit direkt nach der Bibel und Harry Potter steht)  mit dem eigenen Foto drauf nicht weiterzeigen? Die "Fotostars" werden in dem "Cover Wohnzimmer" abgelichtet und können wenige Tage später den persönlichen Einband abholen und Einkaufsgutscheine gewinnen. Die Fotos werden u.a. auf der Website dargestellt und auf Werbeplakaten und Werbemedien in U-Bahnhöfen gezeigt.

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Donnerstag, 27 September 2007

Kinder als besonderes Hörerlebnis: Als Ansager in der U-Bahn

U-Bahn Hamburg, wie in jeder U-Bahn kommt die Ansage vom Band: Nur diese verleitet einem zu einem Schmunzeln: Die Ansagen sowohl in deutsch und in englisch werden von Kindern gesprochen - und kommen richtig gut an. Hier gibt es den ausführlichen Artikel aus dem Hamburger Abendblatt.

Ideentower

innovativ.anders.umgesetzt.

Sozialhelden suchen pfandtastische Spender

Die Aktionen der Sozialhelden sind frisch, unkonventionell und vor allem eins: Einfach!

 

Soziale Verantwortung kann Spaß machen und das nimmt man dem verantwortungsbewussten Team - einem Netzwerk aus Studenten, Künstlern, Textern, Designern, Menschenrechtler u.v.m -  auch ab.

Das jüngste Projekt der Helden aus Berlin ist „Pfandtastisch helfen“ – eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit Geld zu spenden. Man schiebt sein Leergut in den Rückgabeautomaten, nimmt die Pfandquittung und wirft sie in den daneben hängenden Spendenkasten.

In Berlin und Schleswig-Holstein unterstützen bereits ausgewählte Supermarktketten mit dieser Aktion gemeinnützige Organisationen. Weitere Bundesländer folgen.

 

Die Vision: Jeder soll in seiner Stadt die Chance haben, mit seinem Pfandbon etwas Gutes tun.

Bewegte Bilder gibt es hier:

Karmakonsum hat bereits darüber berichtet, ich fand die Idee so toll, dass ich sie hier noch mal aufgreife. Jeder hat zu Hause Pfandflaschen herum stehen. Bis diese im Pfandflaschen-Rückgabe-Automaten verschwinden, muss man zunächst seinen inneren Schweinehund überwinden und zurückbringen – ist dies geschafft, kann man das „vergessene“ Geld einfach spenden. Darüber hinaus kann das natürlich motivieren, öfter die Flaschen zum Supermarkt zu tragen. Super!

Dienstag, 25 September 2007

Aktive und passive Kreativität: Warum schwimmen gehen manchmal bei der Lösung hilft

Istock_000003518771xsmall "Am liebsten würde ich jetzt schwimmen gehen!" sagte Sabine (Name geändert) auf die Frage, was sie jetzt am liebsten tun würde. Sabine war Teilnehmerin des 4tägigen Weisssee Businessplan-Wettbewerbs. Es war nach dem Abendessen und Sabine hatte nach dem Feedback der Experten ihre ursprüngliche Idee verworfen und wußte nicht, wie sie bis zum nächsten Morgen eine neue Idee entwickeln sollte. Sie stand ziemlich unter Druck und wollte mit mir neue Ideen entwickeln. Für mich machte es in der Situation jedoch keinen Sinn jetzt unter derartigem Druck, der Sabine sichtlich berührte, in eine Ideenentwicklung zu starten. Ich unterstütze sie in Ihrem Vorhaben, sich eine Auszeit zu nehmen und einfach mal das zu tun, worauf sie Lust hatte, auch mit der Gefahr, daß Sie am nächsten Tag ohne Idee dasteht. Für mich war das Kapitel damit erledigt, doch ich hatte die Rechnung ohne Sabine und ihrer passiven Kreativität gemacht: Nur eine Stunde später

Mehr "Aktive und passive Kreativität: Warum schwimmen gehen manchmal bei der Lösung hilft" »

Samstag, 22 September 2007

Die virtuelle Lasertastatur für die modernen Nomaden

Laser1_img Die Zukunft wird virtuell – mit der ersten Lasertastatur von celluon (www.celluon.com) für unterwegs. Die Tastatur mit dem Namen Laserkey CL800BT projiziert mittels Laser eine vollwertige Tastatur auf jede glatte Oberfläche und ist einfach über Bluetooth (auch an PDAs und Handy) anschließbar. Ein integrierter optischer 3D-Sensor registriert in Kombination mit einer unsichtbaren Infrarotschicht jeden Tastenschlag und gibt ein Klick-Geräusch von sich.

Das integrierte Touchpad ist mit rechter und linker Mausklickfunktion ausgestattet, so dass der User Arbeiten nicht auf die Tastatur-Shortcuts angewiesen ist. Ein  WDR-Nachrichtenbeitrag vom Juli 2007 beschreibt gut, wie die Tastatur funktionert.

Der Preis: 80 Euro mit Porto, ein fairer Preis für einen beeindruckenden technischen Fortschritt. (gesehen in  Business 2.0)

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

 

Freitag, 21 September 2007

Der Kinderkoffer - So machen Koffer Kindern Spaß

MainpicWie kann ich es schaffen, daß Kinder beim Reisen Spaß haben und daß sie nicht so schwer tragen müssen (und dabei ihren Rücken schädigen und später sagen müssen "Isch habe Rücken!"). Genau diese Frage hat sich ein britisches Designteam gestellt und Trunki herausgebracht. Der Kinderkoffer auf Rollen bzw. das Koffer-Bobby-Car. Und das ganze zu erschwinglichen 37 Euro pro Stück. Weitere Informationen und ein Kurzfilm geben einen Einblick in das Produkt und die Geschichte dahinter.

Der Trunki ist ein schönes Beispiel, wie man aus der Kombination aus bekannten Elementen etwas Neues machen kann. In unseren Workshops verwenden wir um derartige Ergebnisse zu fördern entweder die semantische Intuition oder die Osborn-Checkliste. Wenn man dann noch allen Ideen im Raum wirklich freien Lauf lässt, ist der Rest kein Hexenwerk mehr, man muss "nur noch" umsetzen. :-)

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Donnerstag, 20 September 2007

Das Buch mit direktem Link zum Web, ein Fingerzeig genügt!

In einem meiner letzten Workshops brachten Teilnehmer innovative Dinge aus der ganzen Welt mit, die u.U. Einfluß auf deren Geschäft haben könnten. Faszinierend und gleichzeitig innovativ begeisterte mich das BlueBook.

Bluebook_touch Was ist das BlueBook? Optisch ist es wie ein traditionelles Buch, welches jedoch mit elektrisch leitender Tinte gedruckt wird. Wenn nun mit dem Finger ein hervorgehobenes Wort (also ein mit einem Link versehens Wort) berührt wird, aktiviert sich ein Prozessor im Buchdeckel, der via Bluetooth mit dem PC Kontakt aufnimmt und die entsprechende Seite lädt. Einsatzmöglichkeiten: Unbegrenzt. Vom Kinderbuch, das beim Druck auf das Schwein "grunzen" oder weitere Informationen über das Schwein hervorzieht, über Nachschlagemöglichkeiten in Google oder dergleichen, bis hin zu Fachbücher, mit Link zu Diskussionsforen. Der Autor ist sich bewußt, daß der Aufwand und die Kosten für das BlueBook noch immens sind, er sieht aber das große Potenzial dieser Erfindung, da das BlueBook jenen Menschen eine Brücke schlägt, die nicht "computeraffin" sind.

Wobei ich mir die Frage stelle, warum heute nicht schon mehr Bücher über das Netz "verlängert" werden. Nach dem Motto ich gehe auf die Seite des Verlages und gebe eine Quickreference Nummer auf der Homepage ein und komme auf weiteren Infos zu diesem Buch bzw. zu dieser gemachten Aussage - einfach und updatebar.

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Mittwoch, 19 September 2007

Sakku heute bei Galileo, 10% Rabatt und neues Format

sakku_worker_big_ideentower Vor einiger Zeit haben wir die Sakku Solartasche hier vorgestellt. Im Zusammenhang mit unserem Jahrbuch 2006 gabs im letzten Jahr auch eine Verlosung einer limitierten Sakku-Tasche. Jetzt haben es die Jungs vom Schweizer Startup 5212 GmbH auch ins Fernsehen geschafft. Heute wird in der Ausstrahlung von Galileo in der Zeit von 19 - 20.15 Uhr ein Bericht über Sakku laufen.

Anlässlich des Berichtes, gibt es dann ab heute mittag, für heute und morgen auch 10% Aktionsrabatt auf die Sakku-Taschen. Dass sich bei Sakku auch weiterhin was tut, zeigt die neue sakku.worker - eine Solartasche im Businessformat und schwarzer Optik. Zur Zeit denken die Jungs auch darüber nach mit neuen Materialien zu experimentieren. So ist z.B. angedacht auch eine Solartasche aus Holz rauszubringen. Wir sind gespannt was hier noch folgen wird.

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt

Dienstag, 18 September 2007

Etiketten mal ganz ander

 

Images „Passt das Hemd?“, Paxar stellt sich die Zukunft des Einkaufs folgendermaßen vor. Über Funk werden im Etikett gespeicherte Daten auf die Spiegeloberfläche z.B. in der Umkleidekabiene übertragen. So kann der Kunde erfahren, ob es das Produkt noch in anderen Farben und Größen gibt, und was es im Sortiment passendes dazu gibt. Über einen Tastendruck am Spiegel lässt sich sogar Kontakt zum Verkaufspersonal aufnehmen, welches dann schon das passende Teil in den Umkleideraum bringen kann.

 

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 20.08.07
Link & Bild: www.paxar.de

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt

Montag, 17 September 2007

Dingsda: Nachhaltigkeit - und was bedeutet das für mich?

Was ist eigentlich Nachhaltigkeit? Weisssee stand unter der Überschrift "Nachhaltigkeit" - hier eine Zusammenfassung des Vortrags der zwei Spezialisten vom Seri-Institut (Sustainable Europe Research Institute) Dr. Ines Omann und Mag. Marc Hammer:

Nach einer kurzen Definition durch die Teilnehmer, begannen Sie mit der Annahme, dass die derzeitige Entwicklung nicht auf Dauer aufrecht erhalten werden kann, da wir für die Produktion dessen, was wir konsumieren, bereits 1,2 Planeten brauchen und dabei noch 80% der Menschen ihre Bedürfnisse nicht oder nur teilweise befriedigen können.

Es geht darum, die Ressourcen der Erde so zu nutzen, dass alle Menschen derzeit und in Zukunft ihre Bedürfnisse befriedigen können und – wenn man einen Schritt weiter geht – dabei glücklich sind.

Allerdings gibt es nicht den einen Weg zur Nachhaltigkeit, sondern viele verschiedene. Sie setzen auf verschiedenen Ebenen an: Beim Individuum, bei Haushalten, bei Regionen, beim Staat bis zu EU und internationalen Ebene. Es kann sich um ein innovatives Produkt handeln, um ein Gesetz, eine Steuer, freiwillige Maßnahmen etc.

Nachhaltigkeit in Unternehmen und nachhaltige Geschäftsideen können bedeuten, Ressourcen effizienter zu nutzen, bei Prozessen Energie und Material einzusparen. Produkte können nach Kriterien des Ökodesigns gestaltet werden um zum Beispiel leichter reparierbar oder rezyklierbar zu sein. Auch die Beziehung zwischen Konsumenten und Produzenten kann neu gestaltet werden, wie dies zum Beispiel bei Produktdientleistungssystemen erfolgt, die nicht ein Produkt, sondern eine Lösung verkaufen (und somit der Anbieter starkes Interesse hat, möglichst wenig Ressourcen einzusetzen).
Links: www.seri.at, www.serviceinnovation.at

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Rückblick: Weisssee 2250 - Ideencamp und meine persönliches Highlights

070914_nachdemcamp_2 Das Weisssee Ideencamp auf 2250 ging am vergangenen Donnerstag mittag zu Ende, Ideentower war mit im Kompetenzteam vertreten und unterstütze die 16 kreativen Köpfe bei der Ideenentwicklung, Konkretisierung und Überprüfung der Geschäftsideen und Entwicklung eines ersten Grob-Businessplans. Jetzt heißt es, ein erstes Fazit ziehen:

Was Hannes Offenbacher und sein Team da auf die Beine gestellt haben: Kompliment! Von der Auswahl der Location, Teilnehmer, Experten bis hin zum Fotografen und sogar einer Entspannungstrainerin war alles dabei, was ein Event rund macht. Danke an alle, die das möglich gemacht haben!   

Die 16 kreativen Köpfe waren drei Tage an Ihren Ideen dran und wurden durch Impulsvorträge der Experten unterstützt. (weiter zu den Details, persönlichen Highlights und Alpenpanorama...)

Mehr "Rückblick: Weisssee 2250 - Ideencamp und meine persönliches Highlights" »

Sonntag, 16 September 2007

Klopapier mit (mehr oder weniger) Mehrwert

Sonntag morgen: Blog-Frühstückslektüre: Und es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt! Wer sich auf der Toilette langweilt kann sich bei mein-klopapier.de für 5,95 verschiedene Zeitvertreiber bestellen. Toilettenpapier mit Zentimetermaß, Spinnen und Zielscheiben. Wem das noch nicht reicht, der kann auch sein eigenes Motiv hochladen (z.B. das Foto der Ex) und für 12,95 Versand seine ganz individuelle Rolle bestellen.

Wem das immer noch nicht reicht, der findet noch mehr in der Welt der Welt der bedruckten Toilettenpapiere, wie z.B. das Gehirnjogging-Toilettenpapier mit Rätseln oder das Sudoko-Toilettenpapier (gesehen im Best-Practice-Blog)

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Sprechende Onlineverkäufer und Websites

ideentower_sprecherin Das Web wird lebendig. Dank sprechender Websites oder sich auf der Websites bewegenden Verkäufer, gleicht der Seitenbesuch einem Einkauf, bei dem man angesprochen wird.

Wie funktionierts?
Mittels transparenten Layern werden abgefilmte Personen als Minifilm der z.T. automatisch startet über eine Website gelegt. Hierdurch entsteht ein Effekt wie wenn die Person über der Website steht und sich sprechend an den Nutzer wendet.

Verschiedene Lösungen
Von sprechenden gezeichneten Figuren über fertige reelle Personen hin zur eigenen Person oder individuellen Profisprecher, die speziell gefilmt werden, gibt es eine große Bandbreite an Lösungen. Auch die Preise rangieren somit von kostenlosen gesponserten Figuren mit fertigen Sprechtexten über mehrere tausend EUR für eine individuelle Produktion.

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt. 

Freitag, 14 September 2007

BIONADE unterstützt die anonymen Freudenbereiter

Stilletat1 Bionade hat Werbung gar nicht mehr nötig, sie ist bereits ein beliebtes Getränk mit Kultstatus und dennoch überrascht uns der Getränkehersteller in den letzten Wochen mit einer kreativen Werbekampagne für die Aktion „Stille Taten“. Die Plakate hängen derzeit in den Ballungsgebieten. Ich habe kürzlich in Frankfurt am Main im Hauptbahnhof eine Plakatwand mit dem Motiv gesehen.

Es geht um Menschen die etwas Gutes getan haben und eine Grußkarte mit dem Text „Sie sind in den Genuss einer anonymen guten Tat gekommen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag“ am Ort des Geschehens hinterlassen, schließlich schreiben sie auf stille Taten darüber und bleiben weiter anonym. So haben z.B. Unbekannte ein Frühstücks-Buffet im Freien aufgebaut und Taxifahrer dorthin bestellt. Ein kleines Plakat läd die Taxifahrer ein zuzugreifen. Ein weiteres Beispiel: Jemand füllt einen Lotto-Schein aus, bezahlt und versteckt ihn in der Serviette eines Restaurants.

Lauter schöne Ideen, die zur Nachahmung auffordern und uns dazu inspirieren können, selber Vorbild zu sein.

Welche guten Taten fallen Ihnen ein? Machen Sie doch mit bei der Umfrage auf brainr.de, wir würden uns sehr freuen. Welche kreativen Ideen zusammen kamen, werden wir Ihnen demnächst mitteilen.   

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Mittwoch, 12 September 2007

Knackfrosch Schuhe

Prototypschuhe Beim Barcamp in Köln habe ich zwischen den Sessions mal Kurz mit Andre von Hitflip gesprochen. Dieser hat mich dann auf ein neuartiges Produkt hingewiesen, über welches ich hier unbedingt mal berichten muss. Es handelt sich um einen Schuh mit einem neuartigen Schließsystem. Mit dem Schuh werden Schnürsenkel und Klettverschluss überflüssig, da man die Sohle in eine Position einrasten kann, in der man den Schuh einfach so ausziehen kann. Schwierig zu erklären. Einfach mal hier gucken ...

Ich bin mal gespannt, ob der Schuh produziert wird. Ist zumindest echt mal was anderes ...

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Montag, 10 September 2007

Stuttgart bingt Geld in seine Kassen: Baustellenbesichtigung

Mainlogo Die Stuttgarter haben es raus. Eine neue Idee hat sich etabliert: Baustellenbesichtigungen.

Bei den Besichtigungen werden die städtischen Bauvorhaben interessierten Mitbürgern gezeigt. Die Idee zur Baustellenbesichtigung wurde dieses Jahr gestartet und geht folgendermaßen:

1. Auf der Homepage Stuttgart baut kann man sich über alle Baustellen informieren. Derzeit ist das Klinikum Stuttgart, das Hauptklärwerk und der Phönixbau zu besichtigen.

2. Bei Interesse muss man sich anmelden,

3. die Führungen gehen ca. 2 Stunden und Kosten 7€.

Da sagt noch einer, die Stuttgarter sind keine Cleverle!

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Ideen und kreative Köpfe aus 2250m - im Schnee!

David_3 Schnee Anfang September, eigentlich liegt man am Sandstrand von Muscheln umgeben! Wo ist Ideentower zu dieser Jahreszeit in 1m Neuschnee bei strahlendem Sonnenschein?

In Österreich, in der Nähe von Zell am See auf dem Weisssee Gletscher: Ideentower (und Avenue in Personalunion) unterstützt (mit 9 weiteren Experten) das WeissSee 2250 Ideencamp für Menschen mit Unternehmens- und Projektideen mit dem Fundament Nachhaltigkeit. Unser Ziel: Die kreativen Köpfe bei der Weiterentwicklung und Konkretisierung Ihrer Ideen zu unterstützen und den Weg der Umsetzung ebnen.

Die Experten sind bereits alle angereist, das Programm steht und die 16 kreativen Köpfe (ausgewählt aus 60 Bewerbungen) aus Österreich, Deutschland, Italien und Ungarn reisen gerade an. Hier oben lässt es sich wirklich (mit weitem Abstand zum Alltag) gut arbeiten und Konzepte entwickeln: Zwanzig Minuten Gondelfahrt und ein Panorama, bei dem der Perspektivenwechsel von alleine kommt. (Foto von http://www.warkentin-fotografie.de)

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Samstag, 08 September 2007

"Innovationen" im Alltag in Hannover: Der nächste Mülleimer ist nicht weit

MlleimerHannover, unweit des Hauptbahnhofs, der Kopf Dsc00018_2gesenkt und vor mir erscheint dieses Symbol. Fragenzeiche im Kopf - was bedeutet das?

Kopf gehoben: Der nächste Mülleimer ist in Seitweite und dieses Schild ermutigt den unachtsamen Wegwerfer noch 11m durchzuhalten bis zum nächsten Mülleimer.

Irgendwie clever, irgendwie einfach - aber noch in keiner anderen Stadt gesehen. Oder doch? Gehen Sie auf die Suche und schreiben Sie uns, wo Ihre Stadt andere, neue (clevere) Wege geht.

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Freitag, 07 September 2007

Riesen Rosen

riesen_rosen_ideentower Vor kurzem berichteten wir über Blumen Rosinki, welcher mit Bioblumen seinen Floristikhandel erfolgreich angekurbelt hat. Organic Bouquet aus den USA bietet ebenfalls Bioblumen. Darüber hinaus aber noch eine einmalige Besonderheit: Riesen Rosen.

Diese Rosen sprengen die Normalmaße
Riesig ist auch die richtige Beschreibung: mit ca. 1,80 Meter Höhe, einem Blütenkopf von ca. 11 cm und einer Haltbarkeit von mindestens 7 Tagen sind ragen diese Rosen deutlich aus dem Blumenmeer ihrer Artgenossen heraus.

Wie entstehen diese?
Der ecuadorianische, in Latacunga im Andenhochland beheimatete Farmer John Nevado entdeckte schon vor einiger Zeit, dass in seinem Heimatgebiet extrem hohe Rosen wachsen. Er sah die Chance und spezialisierte sich darauf diese anzubauen und mittels besonders vorsichtiger Pflege - z.B. mit einem Blütenkopf-Schutznetz - diese zu kulitivieren. Eine Riesen Rose braucht im Schnitt 100 Tage - und damit 3 länger als herkömmliche Artgenossen - bis sie ausgewachsen ist.

Günstiges Klima und Lage

Mehr "Riesen Rosen" »

Donnerstag, 06 September 2007

Zweideutige Anti-Virus-Kampagne - mit Kondomen

Kaspersky Der Schutz vor Viren ist sowohl für den Menschen als auch für den PC ein außerordentlich wichtiges Thema. Kaspersky Lab ist weltweit führender Anbieter von IT-Sicherheitssoftware und will mit aktueller Werbekampagne für Kaspersky Internet Security 7.0 nun auch die Menschen vor dem HIV-Virus schützen und gleichzeitig auf den Schutz vor Computerviren aufmerksam machen. Kaspersky verschenkt Kondome und packt diese in eine Miniausgabe der Anti-Viren-Software-Verpackung. Eine nette Idee, wie ich finde. Der persönliche Virenschutz wurde auf einer Party im Rahmenprogramm der Games Convention in Leipzig am 22. August 2007 verteilt.   

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Mittwoch, 05 September 2007

Dank Bionik baut dieser Visionär das Auto der Zukunft

Spiegel Online berichtet in diesem Video über einen Erfinder, der das bisherige Auto in Frage stellt ("Warum sitzen Menschen im Auto nebeneinander?" - "Weil Daimler sich damals die Kutschen angesehen hat!"), aus aerodynamischer Sicht müssten die Insassen eigentlich hintereinander sitzen. Das Video zeigt den Tüftler mit und in seinem Gefährt, daß bis zu 500 km/h schnell werden kann - und präsentiert gleich sein Konzept der Autobahn der Zukunft. Spannend zu sehen, wie der Erfinder Annahmen und Gesetze auf den Kopf stellt und mit Traditionen bricht. Ein wirklich sehenswerter Beitrag.

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Montag, 03 September 2007

Mäusekino für das Handgelenk

Brand_mp4_watch_screenshotSie ist 89,5 x 58,0 x 22,3 klein, wiegt ca. 120 Gramm und ist gerade mal mit 280x 220 Pixeln ausgestattet – die MP4-Uhr für das Handgelenk. Die eingebauten Akkus liefern bunte Bilder für knapp 60 Minuten, wobei externe Batterien eine Laufzeit von 3 Stunden ermöglichen.

Wer es nicht erwarten kann, selbst diese MP4 Uhr zu tragen, kann sie hier für ca. 70 Euro mit 2 GB Speicher bestellen. (gesehen in Business 2.0, weitere Infos in diesem Blog, Bildquelle brando-Website).

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Samstag, 01 September 2007

Barcamp Cologne 2 - ein kleines (verspätetes) Fazit

Barcamp Naja, ich bin ein bisserl spät dran für ein Fazit zum Barcamp Cologne. Aber die letzten Tage/Wochen waren extrem stressig und voll mit Terminen, dass ich mich erst jetzt mit diesem kurzen Beitrag zurückmelden kann. Es wurde schon viel geschrieben; um es mir etwas einfacher zu machen, verweise ich auf den ausführlichen und absolut zutreffenden Beitrag von Johannes, der das Barcamp gut zusammenfasst.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Veranstaltung sehr gut gefallen hat und ich mit Sicherheit demnächst häufiger auf Barcamps vertreten sein werde. Ich habe viele Leute getroffen, die ich vorher nur virtuell kannte oder die ich noch gar nicht kannte oder mit denen ich vorher nur kurz Kontakt hatte. Dazu gehören u.a. Kai, Johannes, Silke, Burkhard, Henning, Oliver, Rany, Stefan und viele andere. Besonderer Dank gebührt Kai, der Andre und mich in seinen vier Wänden aufgenommen hat.

Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.

Foodhunting: exotische Kostbarkeiten für westliche Küchen

foodhunter_ideentower Mark Brownstein ist seineszeichen Foodhunter und hat damit einen höchst ungewöhnlichen Job: Er durchstreift Asien nach unbekannten Speisen, die er dann in den Westen exportiert.

Die kulinarischen Schätze die er hebt, sind seltene Gewürze, Nüsse und exotische Rezepte aus den Urwalddörfern. Abnehmer sind vorwiegend westliche Spitzenköche und Edelrestaurants.

Gedorte Baelfrucht passt gut zu Ente
Einer seiner Abnehmer ist Giovanni Pugliano. Der 28 jährige Süditaliener kocht auch schon mal auf Privatpartys des Scheichs von Dubai. Er nutzt die Entdeckungen von Mark wie z.B. gedorte Scheiben der Baelfrucht - eine handballgroße mit der Orange verwandten Frucht - und damit seine Entengerichte zu bereichern.

Auch die Einheimischen Profitieren
Aber nicht nur der Foodhunter und seine Abnehmer profitieren vom Kulinaria-Export sondern auch die Einheimischen. Kann Mark Brownstein z.B. das Mak Guu-Pesto (Pesto aus einer Dschungelnuss mit Chili, Knoblauch und Koriander) aus dem Dorf der Akka vermarkten, helfen die Dollars die Eingeborenen aus der Armut zu befreien. Sie könnten dann aufhören die Bäume für Holzgeld zu fällen und somit ihren eigenen Lebensraum bewahren.

Ideentower.
innovativ.anders.umgesetzt.

Quelle: stern.de