Es grünt so grün die Bioblumen...
Auch das Floristikgewerbe blieb von Umbrüchen nicht verschont. Heute konkurriert man mit der Tafel Schokolade als Gastgeschenk anstatt Blumenstrauß oder den Fix-und Fertig-Blumen an der Kasse im Supermarkt.
Der Floristiker kann nun resignieren, frühpensionieren oder sich einfach neu erfinder wie Rudolf Rosinki es getan hat. Dieser war mit seinem Blumenladen in Köln-Nippes einer der ersten Anbieter von Bioblumen.
Von der Rose bis zur Dahlie sind Rosinskis feilgebotene Blumen
- auf unbehandeltem Boden
- nur mit organischem Dünger
- ohne Schädlingsgift
in Biogärntereien in den Niederlanden und Ecuador herangezüchtet. Zusätzlich kauft Rosinski Zertifikate mit denen z.B. in Indien der Ausstoß an Kohlendioxid durch unterschiedliche Maßnahmen reduziert wird. Gekauft wird genau in dem Maße wie Dioxid in der Produktons- und Lieferkette (Transport, Gewächshausbeleuchtung) der Bioblumen entsteht. Somit gibt es die Blumen nach eigenem Bekunden "klimaneutral".
Wen spricht das Bioblumenangebot an?
Stabiliere, farbintensivere und vitalere Blumen zum Preis von herkömmlichen Blumen überzeugen erst mal jeden Kunden. Daneben kommen auch vermehrt Unternehmer - Rosinski vermutet, daß sich Bioblumen gut im Umweltbericht machen - aber auch Restaurants und Konditoreien schätzen die Bioblumen für die Garnierung oder Salate.
Quelle: gesehen bei brand eins 11/2006
Ideentower
innovativ.anders.umgesetzt.




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