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Mittwoch, 30 Mai 2007

Blog- und Mailfasten

Closed_blog_2 Informationsüberfluss, ständig online sein und Kollegen, die einen anrufen, wenn man nicht binnen zwei Stunden auf eine email beantwortet ("Hast Du meine email nicht bekommen?") und dann wartet da auch noch der Blog-Reader mit 34 Blogs, die gelesen werden möchten.

Genau hier ruft Siggi Bütefisch in seinem Frischfisch-Blog STOP! Er macht bis Anfang nächster Woche den Selbstversuch in "Fastenform": Kein Bloggen, keine Blogs lesen, emails nur einmal am Tag etc. um dann zu sehen, was wirklich wichtig ist.

Gute Idee: Ich versuche immer wieder nur zweimal am Tag meine emails zu lesen und dann in einem Schwung abzuarbeiten. Das spart immens Zeit, da man sich in der restlichen Zeit besser konzentrieren kann und nicht bei jeder eingehenden email überlegt, was jetzt zu machen ist. Und wenn was wirklich dringend ist, soll mein Kollege mich anrufen, oder noch besser: Aufstehen und an meinen Tisch kommen!

Was ist Ihr Tipp um nicht im email-Wahn unterzukommen?

Ideentower
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Dienstag, 29 Mai 2007

Shopping 3.0 - Einkaufen in virtuellen Welten

Fast täglich entsteht eine neue virtuelle Welt. Einige Marken sind schon längst mit einer virtuellen Filiale vor Ort und ermöglichen ein Einkaufen in virtuellen Welten. Welche Potentiale bergen die virtuellen Welten für das Shopping? Ist es lediglich eine Frage des Prestiges oder entwickelt sich eine neue Ökonomie – eine virtuelle Ökonomie, die unsere Aufmerksamkeit verdient?

Shopping 3.0 – das Einkaufen in virtuellen Welten – grenzt sich vor allem durch zwei entscheidende Merkmale vom Online-Shopping im Web 2.0 ab: Die dreidimensionale Darstellung von Produkten und der Umgebung sowie das soziale Erlebnis. Ein hochwertig eingerichteter Store wird von den Residents als angenehm empfunden und die Produkte können in einem räumlichen Kontext präsentiert werden. Auch das Diskutieren mit Freunden über Angebote, das Anprobieren (Tryvertising) und Vorzeigen der Waren ist ebenso wichtig für ein positives Kauf- und Markenerlebnis wie letztendlich der Erwerb der Produkte.

Kein anderes Medium kann diese zwei Voraussetzungen so gut vereinen wie die virtuellen Welten. In Form von Avataren kann hier das physische Betreten eines virtuellen Shops und die Interaktion mit dem virtuellen Personal nachempfunden und emotional erlebt werden.

Durch den Jump In-Effekt – der Verschmelzung der realen und der digitalen Welt – und die Resozialisierung des Webs wird der Einkaufsbummel zum emotionalen Akt. Dem Kunden wird ein Rundum-Paket geboten. Er kann sich schnell im Shop umsehen, die Kleidungsstücke (Digital Items) probieren, kombinieren und mit der besten virtuellen Freundin beurteilen, die Items anschließend kaufen und bei Bedarf sogar real bestellen – das ist Shopping 3.0. 

So gelang es beispielsweise Adidas in Second Life über 21.000 Paar des virtuellen Schuhs a3 MICRORIDE zu verkaufen. Auch und vor allem deshalb,...

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Freitag, 25 Mai 2007

Werf mal die geplante Küche an die Wand

Neuerungen und Innovationen bei der Kücheneinrichtung konzentrierten sich bis dato hauptsächlich auf Geräte, Einrichtung und Passform wie z.B. clever-kitchen -die 18 qm Küche. Doch jetzt kommt mal Bewegung in den Planungsprozess:

Virtuell erlebbare Küche zu Hause
Mit dem mobilen virtuellen Küchenstudio der Müller Granit Küchen AG hat jetzt ein erster Hersteller eine Innovation im Bereich der Planung und Präsentation geschaffen.


Wie funktioniert das virtuelle Küchenstudio?

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Donnerstag, 24 Mai 2007

Sitzplatz für Ältere

10052007 Neulich hatte ich in Paris ein interessant konstruierte Sitzbank gesehen. Am Flughafen des "Charle de Gaule" Flughafens sind alle Sitzgelegenheiten an der Seite erhöht.

"Erhöht?" dachte ich, bei genauerem hinsehen hat sich herausgestellt, dass diese Erhöhungen für Ältere und behinderte Menschen gedacht sind. Es ist durch die erhöhte Sitzfläche einfacher für diese Menschen Platz zu nehmen.

Schön ist, dass auch andere Personen an der höheren Sitzposition gefallen finden. Alle anderen Sitzgelegenheiten sind sehr tief angebracht. Die erhöhte Sitzfläche ist also eine behindertengerechte Konstruktion, die durch ihre "Normalheit" gar nicht als "Anders" angesehen wird und somit für alle alle eigentlich das Normale ist.

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Montag, 21 Mai 2007

Das Baby ist da, brainR - reloaded!

Header_reloaded Vielfach angekündigt und heiß ersehnt: brainR - reloaded ist nun live! Die neuen Features wurden bereits groß, breit und ein halbes Dutzend mal aufgezählt. Daher lasse ich es an dieser Stelle mal bleiben. Schauen Sie sich doch einfach brainR live und in Farbe an. Wie gewohnt erreichen Sie die Seite unter brainr.de. Vielen Dank für die rege Unterstützung und das viele Feedback, was wir in den letzten drei Monaten erhalten haben! Fehlen noch Features? Was wünschen Sie sich noch für die Zukunft? Wir sind offen für Ihre Ideen und bringe diese auch ein. Einfach unter dem Artikel als Kommentar oder per Mail an peter@brainr.de loswerden ...

Noch etwas: Mit dem neuen Release geben wir nun auch die Möglichkeit 'brainvestor' zu werden. Sie können  uns (wenn Sie möchten) via Paypal etwas Geld spenden, welches uns bei der Deckung der Umkosten etwas hilft. Ab einem Betrag von 15 Euro nennen wir Sie dann auch auf der brainvestoren-Seite mit Namen und Link.

Brainvestor2

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Sonntag, 20 Mai 2007

Avenue Innovationsletter kommt am Dienstag - Jetzt noch registrieren

Wer sich noch nicht für den Avenue Innovationsletter registriert hatte, sollte dies jetzt direkt nachholen. Am Dienstag liegt dann eine pixelfrische Ausgabe rund um das Thema Ideen & Inspiration im Postfach. In dieser Ausgabe warten neben dem Ideentower-Trendfuchs (noch nicht veröffentlichte Ideentower Beiträge) folgende Themen auf den innovationsinteressierten Leser:

  • Die systemische Innovation und die fünf Zutaten zum Erfolg
  • Welche Idee es zum ursprünglichen Fernseher brachte
  • Wie eine Textildesignerin auf Ideen kommt (und warum Fehler manchmal gut sind)
  • sowie eine Menge Links zur Inspiration und Buchempfehlungen.

Gleich hier anmelden - dann ist der Wissensvorsprung garantiert. Viel Spaß bei der Lektüre. Der Avenue Innovationsletter erscheint 5 x im Jahr - also keine Angst, daß die Mailbox überquillt.

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Mittwoch, 16 Mai 2007

Weisssee°2250: Ideencamp mit Weitblick - Ideentower in der Jury & Bewerbungsphase eröffnet

WeissseeEine schöne Initiative mit idealen Zutaten: Location (auf über 2000 Meter Seehöhe in den Alpen Salzburgs), kreative Köpfe mit unterschiedlichsten Perspektiven und der Wille etwas zu verändern! Im September 2007 treffen 16 kreative auf Experten um in Arbeitsgruppen Ideen zum Thema Nachhaltigkeit zu entwickeln.

Ideentower ist bei den Experten vertreten. Jetzt ist auch die Phase für die kreativen Köpfe (maximales Alter 26 Jahre) eröffnet: Jeder, der zumindest einige der folgenden Kriterien erfüllt, sollte sich gleich an seine Bewerbung machen! Die Bewerbung ist nicht ohne, weil wirkliche Veränderer und Macher-Typen gefragt sind. Weiterlesen zu den Bewerbungsvoraussetzungen:

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Dienstag, 15 Mai 2007

brainR reloaded

Header Wie bereits mehrfach angekündigt arbeiten wir an einer neuen brainR Version. Es gibt nun zu verkünden, dass wir in den letzten Zügen sind und nächste Woche Montag (21.5.2007) die neue Version definitiv live gehen wird. Damit die Umstellung reibungslos ablaufen kann, wird brainR.de am Wochenende nicht erreichbar sein. Wir bitten dies zu entschuldigen! Sobald es so weit ist freuen wir uns natürlich über Feedback, um noch die letzten Verbesserungen für Sie rausholen zu können. Sollten noch Fragen im Vorfeld bestehen, so richten Sie diese doch bitte an peter@brainr.de.

Sonntag, 13 Mai 2007

Kunst für Alle - Gilbert & George zum downloaden

Gilbertgeorge_bild_2 Ist etwas für nahezu jedermann zu haben und dazu auch noch kostenlos, dann hilft nur noch eine Verknappung des Angebots um die Begierde nach dem Objekt zu steigern. Die Tageszeitung The Guardian und der Sender BBC hatten bis zum Donnerstag, den 10.05.07 22:30 Uhr angeboten, sich ein Kunstwerk des englischen Künstlerpaares Gilbert & George kostenlos downzuloaden.

Der BBC Programmchef hatte Gilbert & George angeregt mit ihrere "Kunst für alle" konkret zu werden und sie aufgefordert ein Kunstwerk zum download anzufertigen. Gesagt, getan und die beiden Künstler haben 9 Einzelbilder mit ihren charakteristischen schwarzen Umrandungen mit dem Titel "Planed" geschaffen und für alle im Internet angeboten.

Wer jetzt denkt, na ja Donnerstag ist rum hat bei IDEENTOWER noch bis zum Donnerstag, den 17.05.07 12.00 die Chance die Bilder zu ergattern. Einfach eine Mail an oliver.sehorsch@ideentower.de und Ihr bekommt auch noch eine Woche danach die Bilder zugemailt.

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Freitag, 11 Mai 2007

Im Kino daddeln... als Großgruppenerlebnis

Sala3Im Trendreport von TRENDONE bin ich auf diese spannende "Unterhaltungsinnovation" gestoßen. Herkömmliche Kinosessel wurden mit Bildschirmen ausgestattet und Besucher haben die Möglichkeit simultan an Computerspielen teilzunehmen. Auf der Kinoleinwand werden Spielstand und Ranglisten eingeblendet. Laserlicht und Rauch, sowie individuelle Lautsprecher an jedem Platz machen das Erlebnis komplett. Normalerweise kostet die Stunde 5,80 Euro, wer aber in den nächsten Wochen in Madrid vorbeischaut, zahlt lediglich 3,90 Euro als Einführungspreis. Mehr Informationen? Viel Spaß!

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Mittwoch, 09 Mai 2007

Unkommerzielle geistreiche Alltagshelfer

Aus Japan kommen ja manchmal schon ganz quergedachte Sachen so unter anderem auch die Bewegung für verückte nützliche und unnütze Alltagsideen, den CHINDOGUS. Da gibt es zum Beispiel die nebenstehend abgebildete Spaghetti-Kühl-Gabel aber auch noch eine ganze Menge weiterer wie z.B.

  • den Heuschnupfenhut
  • die Straßenschuhe ohne Sohlen für Heimlichbarfußläufer
  • die Lippenstift-Schablone
  • der Butterbrot-Stift

um nur einige von mittlerweile 600 chindogus zu nennen. Urheber der Erfinderkultgemeinschaft -  International Chindogu Society ist der Japaner Kenji Kawakami. Seiner Meinung nach kann jeder chindogus erfinden und sie lehren uns, wie wir kreativ Ideen umsetzen können. Damit eine verückte Idee auch als chindogus durchgeht gibts 10 golgene Regeln wie z.B. Ein Chindogu muss es wirklich geben oder Chindogus sind Werkzeuge für das tägliche Leben.

Sie wollen weitere abtruse Alltagshelfer sehen? In dieser chindogus-Bildergallerie gibt es von der Lippenstift-Schablone bis zum bodenfreundlichen Strampelanzug sieben tolle chindogus zu bewundern.

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Montag, 07 Mai 2007

Beton 2.0

Der Ingenieur Gregor Zimmermann aus Kassel hat einen neuartigen Beton entwickelt, der bis zu sechsmal mehr Kraft einstecken kann als handelsüblicher Beton. Seine Stabilität erreicht er dadurch, dass feinste Kiespartikel, sowie Stahlfasern zugemischt werden. Möglicherweise könnte diese Erfindung dazu führen, dass in Zukunft alle kritischen Bauten, wie z.B. Brücken oder Hochhäuser, aus diesem Material gebaut werden. Hoffentlich baut man daraus keine hässlichen Plattenbauten, die man dann nicht mehr abreißen kann ... ;-)

Gelesen bei Heise

Sonntag, 06 Mai 2007

Serie: Die besten Ideen 2006 (13/23): Phantom Pianist

Am 25. September 2006 hat eine Gruppe von 250 Zuhörern ein Konzert von Glenn Gould im Canadian Broadcasting Studio in Toronto besucht. Es wurde von Johann Sebastian Bach die Goldberg Variationen gespielt. Dieses Konzert, welches Goulds 74. Geburtstag feierte, war famos, erzeugte einen Nervenkitzel und war stimulierend, Gould hat das letzte mal vor Zuhörern 1964 gespielt, er starb 1982.

Die Goldberg Variationen wurden in Toronto von einem computer-gesteuerte Klavier gespielt. Zenph Studios eine 6 Mann Firma hat dieses Konzert veranstaltet und vorbereitet und eine Re-Performance benannt. Diese Re-Performance konnten früher nicht veranstaltet werden. Das Konzert ist eine Adaption einer analogen Aufnahme von Glenn Gould. Die Schwierigkeit hat früher darin gelegen, dass ein Klavier Pedale und unterschiedliche Tastenanschläge hat, die bisher nicht nachgestellt werden konnten. Zenph´s Gründer und Präsident John Q. Walker sagt, dass die Re-Performance der Ausdruck sind, eine Hoch-Technologie Aufnahme von Pianisten zu erstellen, die lange vor der Hoch-Technologie ihre Werke gespielt haben. 

Ideentower Chance:

Eine sagenhafte Idee, Live Konzerte von Künstlern wiederzugeben, die schon lange vor uns gelebt haben. Hier ist eine Nervenkitzel zu erwarten und dieser breitet sich auch noch bei Menschen aus, die den Künstler zu Lebzeiten nie hätten sehen können.

Quelle: The New York Times, 10.12.06 (Evan Huges)

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Samstag, 05 Mai 2007

Update: Bauer sucht Frau

Nun ja, ein Update ist es nicht ganz ... Aber das Prinzip ist ähnlich zu dem, was ich vor wenigen Wochen geschrieben habe: Die Migros Supermärkte in der Schweiz bieten nun neben ihrer Unterwäschekollektion auch direkten Kontakt zu den Unterwäsche-Models. Der Clou: Alle Models sind allesamt Single!

Neugierig? Auf dieser Site kann man einen Blick auf die Models erhaschen. Bei so mancheiner Dame kann man wirklich nur Bruce Darnell zitieren: "Sexy, Sexy, Sexy!" ;-)

Via: Spiegel Online

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Freitag, 04 Mai 2007

Nutry Print verwandelt Gemüse in Figuren

Nutryprintelux_3 Von Trendreports und Zukunftsletter habe ich seit ich sehr aktiv Blogs lese etwas Abstand genommen. Nur selten habe ich dadurch wirklich Neues erfahren. Jetzt ist mir jedoch der Trendreport von TRENDONE in die Hände gefallen - und ich muss meine Annahmen über Trendreports und Co über Bord werfen. Echt lesenswert und jedes Beispiel ist in einen Trendkontext eingeordnet. Beim Leser bleibt nur noch die Aufgabe hängen, festzustellen, wie sich dieser Trend auf sein Geschäft auswirken könnte.

So, jetzt aber zu dem Produkt was mich echt überraschte - eigentlich eine ganz klare Schlußfolgerung des derzeitigen Eßverhaltens von Electrolux. Der Nutry Print verwandelt Obst und Gemüse in lustige Figuren. Über das Display können sich die Kinder selbst die Form auswählen. Damit das langfristig nicht langweilig wird, hat das Gerät einen USB-Anschluß, damit kann das Reertoire an Figuren ständig erweitert werden.

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Donnerstag, 03 Mai 2007

Finderevolution

Liquifilescreenexplained Ich bin Fan von Liquidfile! Liquidfile ist ein neues revolutionäres Tool, wie man Dateien auf seinem Mac organisieren kann. Am Finder (für alle Windowsbenutzer: Das ist der Dateimanager/Explorer für den Mac) scheiden sich schon länger die Geister. Liquidfile schafft es auf erstaunliche Art und Weise sämtliche interessanten Informationen kompakt und übersichtlich darzustellen. So gibt ein simpler Kreis die Information, ob die Datei groß oder klein ist. Nun ja, auf der Website des Herstellers kann man eine Demoversion (für den Mac) herunterladen, um das Tool auszuprobieren. Den Windowsnutzern bleibt nur die Möglichkeit, sich einen Screencast anzusehen ...

Via Basic Thinking

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Mittwoch, 02 Mai 2007

Rabatt-Würfeln beim Friseur

Vor kurzem gesehen: Ein Friseur in Köln bietet die Möglichkeit sich individuell seinen Rabatt zu würfeln.

Das Prinzip ist schnell erklärt:
Der Kunde erhält zwei Würfel. Die gespielten Augenzahlen der beiden Würfel werden zusammen gezählt und ergeben den Rabatt: Würfelt der Kunde z.B eine 3 und eine 6 erhält er 9% Rabatt.

Eine witzige, einfache und interessante Idee. Uns gefällt, dass der Kunde durch aktives Zutun den Rabatt beeinflussen kann und gleichzeitig auch die Spielleidenschaft angesprochen wird. So ein bischen wie Überaschungsei: Spiel, Spaß und Überaschung nur die Schokolade fehlt halt-; )

Vor allem ist diese Idee gerade auf für kleinere Unternehmen ohne großen Aufwand machbar und ein tolles USP um sich abzuheben.

Quelle: gesehen in Köln-Deutz, Gotenring

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Geschäftsidee online: Müsli selber mischen

Start_left_dose3 Gerade im Blog von MassCustomization Papst Piller aufgeschnappt: Das Müsli zum selbst zusammen stellen. Echt Clever - in nur drei Schritten wählt man seine Grundzutaten, dann kommen die Fruchtstücke (von Mango über Apfel bis hin zu Datteln) und dann noch die Nüsse/Kerne dazu und fertig ist das ganz persönliche Müsli.

Insgesamt stehen so 566 Billiarden Müslis zur Verfügung. Ich habe das nicht nachgerechnet, doch die Müsli-Jungs aus Passau liefern den Rechenbeweis.

Noch steckt das ganze in den Kinderschuhen (derzeit nur Vorkasse) - doch diese Geschäftsidee passt doch genau richtig in das Zeitalter gesunder Ernährung. Ich berichte demnächst von meiner ersten Bestellung.

Vor ca. drei Jahren habe ich genau diese Idee mal an Seitenbacher geschickt, da ich es leid war, immer die ungeliebten Rosinen herauszupicken. Die Antwort kam prompt: "Wir haben viele verschiedene Müslis, da findet jeder seines, alles andere wäre zu aufwendig!". Ich drücke den Jungs die Daumen, daß sie Seitenbacher das Gegenteil beweisen :-))

Übrigens: Auf brainr.de läuft noch ein Brainstorming von Herrn Piller zu Ideen rund um Mass Customization. Welche Produkte würden Sie sich gerne ganz individuell zusammenstellen?

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Dienstag, 01 Mai 2007

"Die Schöpfung"

"Finsternis lag über der Abteilung Forschung und Entwicklung. Da Sprach der Kreative: Es werde Licht. Und es ward Licht. Der Kreative sah, dass das Licht gut war. Dann aber sprach der Controller: Es ist nicht gut, denn das Licht verbraucht Strom. Und das Produktportfolio blieb dunkel, wüst und leer.

Sieben Tage später fand das nächste Meeting statt."

Diese Worte entstammen der aktuellen Ausgabe der Brand Eins (Mai 2007). Schwerpunktthema Ideenwirtschaft. Für ebenso zutreffend wie empfehlenswert wie dieses Zitat halte ich den Artikel von Seite 52 bis 62 (hier auch als online Version). In "Die Gestörten" geht es um die moderne Wissensgesellschaft. Obwohl alle Welt nach nach kreativen und innovativen Menschen ruft, kommen sie selten zum Zuge, weil sie zumeist nicht richtig verstanden werden. Die "Gehemmten" sehen die "Gestörten" zumeist als Theoretiker an, die in der Praxis nicht helfen können. Der super Artikel lässt sich schwierig zusammenfassen, da sonst viele der Pointen verloren gehen. Daher empfehle ich die Lektüre. Die Ausgabe lohnt sich aber auch insgesamt: Lesenswert sind auch die Artikel über Google, Stabilo und Best Buy. Also: Ab zum Kiosk!

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