In Workshops werde ich immer wieder gefragt, wie eine ideale Unternehmskultur auszusehen hat, die Innovationen hervorbringt und fördert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß es inbesondere in großen Unternehmen mit "gewachsenen Strukturen" sehr schwer ist, wirklich neuartige Ideen umzusetzen. Sätze wie "Das machen wir seit sechs Jahren schon so, und warum sollte ich das ändern!" oder "Das hat ja noch keiner so gemacht, warum sollten wir damit anfangen?" gehörten auch bei meinem Berufseinstieg (leider) zum Arbeitsalltag. Nach mehreren Anläufen geht man lieber den Weg des geringsten Widerstands und hört auf, Ideen zu entwickeln und zu kommunizieren.
Fraglich ist , ob Mitarbeiter für dieses "Blockieren" selbstverantwortlich sind, oder ob durch die Unternehmsführung bzw. die jeweilige Führungskraft dieses Verhalten nicht erst "entwickelt" wird.
Zentrale Frage ist doch: Wie kann es ein Unternehmen schaffen, die Mitarbeiter so zu fördern, daß diese geistig flexibel und einfallsreich bleiben sowie in der Lage sind, "auf Knopfdruck" viele unterschiedliche Ideen zu generieren.
Wie schafft man es, daß Mitarbeiter auch noch nach fünf Jahren Firmenzugehörigkeit immer noch Sachverhalte hinterfragen und nicht schon die innere "Innovationskündigung" (Mitarbeiter macht seinen Job sehr gut, ist aber am Wachstum und der Weiterentwicklung der Organisation an sich nicht wirklich interessiert) ausgesprochen haben. Die Antwort ist einfach: Durch eine gelebte Innovationskultur - ein Schlagwort, daß ich jetzt in die einzelnen "Disziplinen" zerlegen möchte (und als kleinen Test aufbereitet habe):
Wie steht es um Ihr Unternehmen?