Der dm-drogeriemarkt bietet jetzt in einigen Testfilialien einen Wäschereiservice an. Ganz nach dem Prinzip des Fotoservices: Schmutzwäsche in die Tüte, Tüte in die Tonne, 3 Tage später hängt die Wäsche frisch gewaschen in der Filiale. Das (vermutete) Ziel: Die Kundenfrequenz zu erhöhen (und gleichzeitig Geld verdienen). Der Service wird über lokale Wäschereien abgewickelt, dm kassiert ca. 35% Provision - das gesamte Handling läuft über die lokale Wäscherei. Weitere Beispiele:
Der Berliner Naturkostladen Ölweide (in Tiergarten, Pohlstrasse) stand vor der Herausforderung mehr Kundschaft in den Laden zu bekommen. Die Idee: Täglich zwei frische Suppen anzubieten, die Kundschaft in den Laden bringt. Das Ergebnis: Die Qualität der Öko-Suppen, sowie der gute Preis von drei Euro hat sich herumgesprochen. Inzwischen bilden sich um die Mittagszeit Schlangen um Suppe zu bekommen. Das Angebot wurde erweitert um kleine Salate und belegte Brötchen. Der positive Nebeneffekt: Man isst auf Stehtischen vor den Warenregalen - besser kann man sich kaum mit den diversen Produkten auseinandersetzen. Viele "Suppenesser" erledigen nach der Suppe gleich noch den Einkauf.
Haben Sie schon mal überlegt, wie Sie Ihre Kundenfrequenz erhöhen könnten?
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