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Ideentower ist ein Informationsdienst der über innovative Produktideen, Dienstleistungen und Prozesse berichtet. Fünf Querdenker aus unterschiedlichen Branchen schauen über den Tellerrand.

Samstag, 19 Juli 2008

Mountain-Mäher

Mowercycle23 Den Rasen mähen und dabei fit bleiben? Kein Problem mit diesem "Mountain-Mäher" (bzw. Mowercycle)! Diese Kombination aus Mountainbike und Handmäher ist nicht nur umweltfreundlich, sie sieht sogar noch gut aus! :-) Gewiss handelt es sich erstmal um ein Konzept, ist aber eine super Idee, wie ich finde ...

Via inhabitat

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selten so gedacht

Mittwoch, 09 Juli 2008

Häkel‘ Dich Retro!

Kürzlich schob mich auf der Autobahn ein Wagen von der linken Spur. Bei Tempo 160. Üblicherweise quittiere ich derlei Ruppigkeit mit kostenpflichtigen Handzeichen. Diesmal nicht. Hinter dem Steuer saß eine attraktive Brünette, die zu allem Überfluss auch noch zu mir rüber blickte. Wichtiger aber – zumindest in unserem Zusammenhang: Sie rauschte in einem neuen Fiat 500 an mir vorbei. Tempo und Design der knuffigen weißen „Knutschkugel“ (wie man übrigens das Auto nennt) rangen mir Respekt und Bewunderung ab.

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Retro-Knutschkugel mit Kult-Potenzial: Der neue Fiat 500
Kindheitserinnerungen wurden wach: an das kultige Ur-Modell „Cinqecento“, an Italienurlaube, an alte Filme mit Adriano Celentano. Der Ärger war verflogen, ich schmunzelte. Der Retro-Effekt hatte zugeschlagen. Und zwar gnadenlos.  

Ohne Ende flirrt der Nostalgie-Flashback durch die Konsumwelt unserer Tage. Eingestaubte oder gar „tote“ Marken werden reanimiert. Das selbstironische, augenzwinkernde Spiel mit der Nostalgie hat in den letzten Jahren vielen Produkten ein verblüffendes Comeback beschert. „Ahoi“, „Afri-Cola“, „Sinalco“ und andere machten bei den Schnelldrehern vor längerer Zeit bereits den Anfang. In der Autobranche zogen BMW (Mini), VW (Beetle) und eben jüngst auch Fiat (die übrigens auch der legendären Tuning-Brand „Abarth“ wieder Leben eingehaucht haben) nach. Seit letztem Jahr gibt’s auch das gute alte „Hertie“-Kaufhaus wieder – selbstverständlich mit Logo und Schriftzug aus den 60ern.

Wer nach Ursachen des Retro-Phänomens forscht, stößt früher oder später auf tief verankerte Emotionen – zumindest bei Verbrauchern mittleren Alters. Sehnsüchte nach der Unbeschwertheit aus Kindertagen schlummern da. Nach einer Zeit, „in der die Welt noch in Ordnung war“. Retro-Produkte scheinen diese Bedürfnisse zu erfüllen. Sie fungieren als eine Art konsumbezogener Fixpunkt der eigenen Biografie in einer ansonsten ziemlich unsteten, wirren und beschleunigten Gegenwart. Retro-Marketing ködert also – wenn es gut gemacht ist – ältere Konsumenten geschickt über rückwärts gewandte Emotionswallungen. Und die Jüngeren finden Retro cool. Was nicht weniger als Kaufmotivation taugt.

Zwei Berliner Studentinnen sind jüngst mit einer ziemlich abgefahrenen Produktidee auf den Retro-Zug aufgesprungen. In einem temporären Laden in Berlin-Mitte, der konsequenterweise „itzi bitzi“ heißt, verkaufen sie unter anderem gehäkelte „Retro-Bikins“ im Stile der 70er Jahre.

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Irgendwie doch etwas anderes als Topflappen: Häkel-Bikini von „itzi bitzi“
Die Zweiteiler sind aus Kunststoff, deshalb badetauglich und kratzfrei. Vom Design her allerdings etwas gewöhnungsbedürftig (na ja, die 70er eben…). Produziert wurden sie von Hand: Berliner Seniorinnen wurden per Annonce von den beiden Mädels für das Projekt gewonnen. Bei Kuchen und Kaffee griffen sie zu Nadeln und Wolle und häkelten in den vergangenen Wochen Bikinis, was das Zeug hielt.

Die Sommerferien sind angelaufen. Wer noch ein ausgefallenes Urlaubs-Geschenk für die Partnerin sucht und nicht unbedingt das nötige Kleingeld für einen Fiat 500 locker machen möchte: die Bikinis kosten um die 70 Euro. Für den Retro-bewussten „Ihn“ gibt es übrigens auch die gehäkelte Badehose. Vorausgesetzt er hat kein Problem mit einer ockerfarbenen Pant auf den Zehnmeterturm zu klettern  (gefunden unter Spiegel.de, 30.06.2008).

See more:
itzi bitzi und fiat 500

Auch dieser Artikel stammt von unserem Gastautor Frank Luschnat - herzlichen Dank für den Blick zurück (und gleichzeitig nach vorne) in die guten alten Zeiten.

Ideentower

Selten so gedacht

User generated EM-Hymne

Die EURO 2008 ist Geschichte. Ihr Vermächtnis: begeisterndes Offensivspiel, die Beton-Kicker aus Italien im Fußball-Museum, ein unverschämt souveräner Champion, die erneuten „Sieger der Herzen“ aus Deutschland, der Bildausfall von Wien. Und natürlich das übliche Schaulaufen von Sponsoren, offiziellen Ausrüstern und sonstigen „Partnern“ der Nationalteams. Sportereignisse dieser Kategorie geraten regelmäßig zu einem who’s who der globalen Markenartikler. Diese tätigen enorme Investments, um ihre Brands so nahe wie möglich am Sportevent zu präsentieren.

Ob sich die Summen letztlich rechnen, ist jedoch erstens recht schwierig zu validieren. Und wird zweitens immer fraglicher. Der gemeine TV-Zuschauer droht zu ersaufen in der monströsen Flut wiederkehrender Werbe-Spots, Trailer und Sponsoren-Jingles. Recall und Recognition leiden, Wiedererkennung und Erinnerung von Marken werden immer problematischer. Und jüngere Zielgruppen scheinen dem guten alten Fernseher ohnehin endgültig den Rücken gekehrt zu haben. Ihre Welt ist das Web, (Marken-) Kommunikation spielt sich dort zusehends in Foren und Communities ab.   

Längst sind Kommunikationsstrategen und Unternehmen deshalb in den werbetechnischen Guerilla-Kampf übergegangen. Markenpräsentationen werden immer subtiler. Word-of-mouth, branded entertainment oder user generated advertising werden als die Werbeformen von morgen gehandelt. Und sie sind es bereits heute, wenn es darum geht, junge Menschen überhaupt noch mit Markenbotschaften zu erreichen. Ein aktuelles und pfiffiges Beispiel für user generated advertising lieferte Coke bei der EURO 2008 ab.

                       
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Website der Coke Aktion, Motto:             
“Du schreibst die EM”
Der Brauseproduzent aus Atlanta lud im Internet Fußball-Fans dazu ein, an einem EM-Song mit zu texten. User konnten in 4-Zeilern Gegner der Nationalmannschaft augenzwinkernd aufs Korn nehmen und begründen, warum Löw’s Kicker am Ende den Pott holen.

Das hörte sich dann in etwa so an, wie der Beitrag des Users „Effenberger“:    

„Österreich wir kommen,      
mit högschder Disziplin,
und als Europameister,      
verlassen wir dann Wien.“

Der Clou an dem Projekt: Kurzprosa-Beiträge wie die von „Effenberger“ werden zum „längsten EM-Lied aller Zeiten“ (Coke) zusammen gemixt: ein Song, so lange wie ein Fußball-Spiel – nach Sepp Herberger also 90 Minuten.

   
                       
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Machen aus Fan-Reimen den längsten Song der EM: Band          
„Die Fraktion“
Coke konnte hierfür die deutsche Band „Die Fraktion“ gewinnen. Die bezeichnet sich selbst als „fußballverrückt“ und hat zur EM bereits den Song „Schwarz Rot Gold“ gesungen. Die besten 4-Zeiler werden von der Band neu aufgenommen.

Die Marketingaktion vermeidet manches, was jüngere Menschen im Kontext von Werbung langweilt. Andersrum bietet sie vieles, was diese schwierige Zielgruppe an Brands bindet: der richtige Kanal (Web), Spaß, Musik, Aktion (texten) und die für Communities obligatorische Chance, die besten Beiträge zu „voten“. Teenager und junge Erwachsene werden so von der Marke in ihrer Lebenswelt abgeholt. Die Chance auf ein höheres Maß an Involvement dürfte ungleich höher sein, als bei einem 30-Sekünder, der im Werbeblock von einem Spot für Damenbinden gefolgt wird. Und die Marke? Die bleibt im Idealfall im Hintergrund, kommt nicht aufdringlich rüber. Sondern als Partner, der eine coole Aktion ermöglicht im Umfeld eines die Menschen verbindenden Großereignis.   

See more:   
www.deine-em.de    
www.diefraktion.de

Dieser Artikel stammt von unserem Gastautor Frank Luschnat, der uns künftig öfter mit seinen Artikeln unterstützen und unterhalten wird - an dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich dafür bedanken.  

Ideentower   
Selten so gedacht

Montag, 07 Juli 2008

Weltverbesserungsvorschläge

In Japan findet ab heute bis Mittwoch (7. bis 9. Juli ) der G8-Gipfel statt, während sich die Politiker die Köpfe zerbrechen wie man bis 2050 die Treibhausgase halbieren kann, möchten wir Ihnen noch mal aufzeigen was man selber machen kann.

Vor ein paar Wochen haben wir bei BrainR die Nutzer gebeten uns Ihre Verbesserungsvorschläge aufzuschreiben. Hier ein kleiner Auszug:

  • lokale Bio-Bauern durch Einkauf unterstützen 
  • Carsharing 
  • auf Nachbarschaftshilfe setzen 
  • Tauschringen beitreten
  • Weihnachten ohne (blinkende) Lichterketten 
  • Energiesparlampen verwenden und ordentlich entsorgen (nach Gebrauch) 
  • Müll trennen 
  • Das Auto öfter mal stehen lassen und öffentliche Verkehrmittel nutze

Sie sind herzlich eingeladen die Liste mit Ihren persönlichen Tipps zu füllen.

Buchtipp

  Weitere Tipps und Beispiele zur Nachhaltigkeit gibt der Autor Fred Grimm aus Hamburg in seiner neuen Auflage „Shopping hilft die Welt verbessern“ zum Besten. Auch in seinem Blog auf IvyWorld schildert er seine persönlichen Erfahrungen mit dem ökokorrekten Konsum.
  Der Journalist Leo Hickman aus England wollte nicht länger mit einem schlechten Gewissen konsumieren und hat ein Jahr lang ausprobiert ethisch korrekt zu leben. Der Familienvater wird über Nacht zum Umweltaktivisten und zieht die komplette Familie mit rein. Nach und nach pendelten sich die neuen Lebensgewohnheiten ein: die Müllbeseitigung durch lebende Würmer, die Biomilch, die Naturstoffe für die Bekleidung. Nur Frau Jane hielt eisern an ihrer Clarins-Kosmetik fest. Aber ansonsten shoppte sie kaum noch. Der erste Öko-Urlaub allerdings geriet zum Beinahe-Fiasko: eine Zugreise nach Italien, zum Wandern - mühsam mit Baby und waschbaren Windeln im Rucksack!

Video-Tipp

Anschauliche und wertvolle Videobeiträge über den Zustand unserer Erde finden Sie im Web TV von Greenpeace.

Und noch ein wertvoller Tipp:

Bestellen Sie doch einfach jegliche nervende Werbung ab die Ihnen schon lange auf den Geist geht und ihren Briefkasten vollstopft. Wie das geht? Seit 35 Jahren sorgt die „Robinson Liste" des DDV Deutscher Direktmarketing Verband e.V. für Platz im Briefkasten und der Altpapiertonne. Die Schutzliste enthält die Daten von Personen, die keine unangeforderte Werbung erhalten wollen. Ein Eintrag in ihr ist kostenlos, muss aber per Fax oder Brief erfolgen. Spätestens einen Monat nach Eingang des Antrags ebbt die Werbeflut dann ab.Hier gibts den Antrag auf Aufnahme in die Robinson Liste als PDF zum runterladen, anschließend ausfüllen und abschicken. Das erspart Ihnen Werbung und der Umwelt weitere unnötige Belastung, denn 2007 versendeten deutsche Firmen Werbepost im Wert von 3,4 Milliarden Euro. Pro Haushalt und Altpapiertonne sind das bis zu 100 Kilo Papiermüll im Jahr. Quelle: Ivy World

Ideentower  
Selten so gedacht

Sonntag, 06 Juli 2008

Das größte Kunstprojekt aller Zeiten: Der Roden Crater

250pxrodenJames Turrell, amerikanischer Künstler, plant seit über 30 Jahren das größte Kunstprojekt aller Zeiten. Er installiert im sogenannten Roden Crater, ein 380.000 Jahre alter Meteoritenkrater in den USA, sein Kunstprojekt.

Der Roden Crater liegt im westlichen Teil des Painted Desert nahe San Francisco und wurde von Turrell aufgekauft. Turrells Spezialität ist die Arbeit mit Licht. Diese sehr spezielle Kunstrichtung findet im Roden Crater seine Vollendung.

Er hat im laufe der Jahre einzelne Gänge und Räume in den Krater hineingebaut um Licht aufzufangen. Inspiriert von der Lichtarbeit wurde Turrell als er Interviews von Menschen gelesen hatte, die dem Tode begegnet waren und immer das Licht am Ende des Tunnels beschreiben hatten. Hier wurde Licht immer Zentral und in unterschiedlicher Ausprägung beschrieben. Licht wird in unserer Zeit nicht mehr so Zentral gesehen, da es Allgegenwärtig ist. Man benutzt es zum lesen und wir beschäftigen uns eigentlich nicht mit der Abwesenheit von Licht. In der Kindheit haben Licht und Schatten eher noch eine zentralere Rolle gespielt und Turrell möchte dies uns wieder nahebringen.

Durch astronomisch berechnete, zum Himmel ausgerichtete Öffnungen, am Kraterrand dringt das Licht einzelner Sterne ins Innere des Kraters, wo es in Hohlräumen aufgefangen wird. In den Vulkanbauch hat Turrell ein Netz von Gängen und Zimmern hineingefräst an deren Planung und Realisierung er mehr als 30 Jahre arbeitet. Diese sogenannten Skyspaces reagieren auf verschiedene Qualitäten von Licht.

Öffentlich zugänglich ist der Roden Crater noch nicht und man wird gespannt sein, wenn er eines Tages die Faszination des Lichts für alle freigeben wird.

Links: http://www.pbs.org/art21/artists/turrell/clip1.html
Bild: Wikipedia Satellite view of Roden Crater, the site of an earthwork in progress by James Turrell outside Flagstaff, Arizona.

Ideentower
selten so gedacht

Samstag, 05 Juli 2008

Scharf, schärfer, pain food

Chili Es gibt Leute die mögen es scharf, sehr scharf, so scharf das es schon weh tut. Es soll sogar Gourmets geben, die sich gleich ein Handtuch mitbestellen, damit sie sich zwischendurch die Schweißperlen von der Stirn wischen können.

Wenn der Mexikaner um die Ecke mit seinem schärfsten Gericht den Schärfeliebenden nicht mehr beeindruckt, dann wird es vielleicht Zeit für Pain Food. Essen das so scharf ist, dass der normale Esser das Handtuch wirft. Das Essen kostet nicht nur Geld, sondern auch eine ordentliche Portion Mut und Überwindung. Manchmal kommt es vor, dass Übermütige anschließend in die Klinik gefahren werden müssen, weil ihnen nicht bekannt war, dass sie eine Allergie gegen Chili oder Knoblauch hatten.

"Du denkst, Du könntest scharf essen,dann hast Du noch nie Pain-Food gegessen" denn Pain-Food wurde vom Tod kreiert! - so ein Zitat auf der Website der Pain-Food-Bude.

Heute fand in Pirmasens (Pfalz) in der Pain-Food-Bude ein Pain Food Wettessen statt. Die Wettkämpfer mussten drei super-scharfe Gerichte essen. Nach den ersten beiden Speisen mit exodusartigen Soßen, gab es eine 5 Minuten Pause, in der ein scharfer Kaffee getrunken wurde, danach musste gleich das letzte Gericht gegessen werden. Bis jetzt konnte ich den Gewinner noch nicht in Erfahrung bringen - aber eines ist klar: Es muss ein scharfer Typ sein :-)

Auch in Frankfurt am Main sind scharfe Soßen heiß begehrt, der Imbiss "Snack Point" ist für seine "Best Worscht in Town" berühmt und gefürchtet. Die Currywürste in verschiedenen Schärfegraden sind nicht nur bei den Frankfurt Bürgern und Bankern, sonder auch bei Promis, wie Johann Lafer, Tim Mälzer, Petra Roth, Azad, Moses Pelham, Sabrina Setlur, Mundstuhl, Bärbel Schäfer und vielen anderen, sehr beliebt.

Wer mehr über scharfes Essen und Gewürze erfahren möchte, findet Inspiration und Lesestoffe beim Chili-Blogger.

Freitag, 04 Juli 2008

Reverse Graffiti

Reversgraf03 Für viele Menschen ist Graffiti eine Verschmutzung der Innenstädte. Für andere ist Graffiti ein kulturelles Objekt, Kunst, eine Lebenseinstellung. Wie man nun beide Lager zusammenbringen kann, zeigt das Reverse Graffiti Project. Dabei bewaffnen sich Künstler mit Hochdruckreinigern und Schablonen und gehen gegen verwitterte und schmutzige Wände beispielsweise an Hauptstarßen vor. Die Mission: Durch die Schablonen werden Muster und Bilder an den Wänden erzeugt, weil der Schmutz nur partiell abgewaschen wird.

Die Ergebnisse finde ich großartig! Immerhin sind viele Hauptstraßen in hiesigen Innenstädten wirklich hässlich und heruntergekommen. Möglicherweise könnte man ja mit Reverse Graffiti zur Verschönerung beitragen ...


Links:
http://www.reversegraffitiproject.com/
http://www.trendsnow.net/trends_now_/2008/06/reverse-graff-1.html
http://www.greenworkscleaners.com/

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Montag, 30 Juni 2008

Spezialsuchmaschinen - Ein neuer Trend?

Lupe_2 Kaum schreibt mein geschätzter Ideentower-Kollege Peter Großkopf über die Suchmaschinen -  die Treffer für einen bestimmten Zweck (z.B. Hochzeit, Heiratsantrag usw) und Ort anzeigen -  stoße ich auf Suchmaschinen die Personen bzw. Namen finden.

Hierbei geht es um alle öffentlich verfügbaren Informationen und Suchergebnisse zu einem Namen - egal ob der Name in Medienberichte, Netzwerk-Profile, Forenbeiträge, Texte, Bilder etc. vorkommt.

Hier eine kleine Übersicht meiner gefundenen Personen-Suchmaschinen:

Yasni
Spock
Wink
Zoominfo
123 People

Ob man so etwas braucht wird sich weisen und welche Suchmaschinen in Kürze sonst noch auftauchen bleibt abzuwarten.

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Donnerstag, 26 Juni 2008

Tasse mit Daumenablage

Tasse Menschen mit motorischen Störungen haben oft das Problem, dass herkömmliche Tassen schlecht zu halten sind. Das Design der Vopel Tasse wirkt diesem Problem mit dem diagonalen Griff und der Daumenablage entgegen.

Die Nachfrage ist auch bei Menschen ohne motorische Schwächen hoch – das Design ist praktisch, anders und ein echter Hingucker.

Jetzt kann man auch im Büro beim Kaffee holen in die Luft schauen, ohne dass man etwas verschüttet und auch Kindern fällt das hantieren leichter als mit normalen Erwachsenentassen.

Nähere Infos zur Vopel Tasse gibt es hier

Quelle: Xing-Gruppe „Ideen- und Innovationsmanagement“  bzw. Wolfgang Enseleit

Montag, 23 Juni 2008

Der Stift der Zukunft

Digitalscribedigitalpenandusbrece_2Es geht um einen Stift, der die Handbewegungen registriert und das Geschriebene oder Gemalte mit Hilfe eines kleines Receivers speichert. Später oder zeitgleich  - je nach dem ob man den Mobile Digital Scribe an den Rechner angeschlossen hat oder im Hörsaal sitzt  - schickt der Receiver die Daten auf oder die Festplatteden Bildschirm für eine Nachbearbeitung.

Eine Software wandelt auf Wunsch die handgeschriebenen Wörter auch in Druckschrift (z.B. Arial) um oder speichert die Skizze als JPEG ab - damit man z.B. alles via E-Mail verschicken kann.

Das Video hier zeigt wie der High-Tech-Stift funktioniert:

Der Mobile Digital Scribe kostet zur Zeit 130,- US$ - weitere Infos gibt es bei IOGEAR

Quelle: Youtube

Freitag, 20 Juni 2008

HYMini – Das Windrad für unterwegs

Endlich gibt es Windräder für die Hosentasche - um unterwegs Handy, MP3 Player & Co. aufzuladen.

Man klemmt das kleine Windrad aus dem Hause MINIWIZ einfach an den Fahrradlenker oder an die Autoscheibe und nach einer halben Stunde hat man genügend Saft für das nächste Telefongespräch oder 30 - 40 min. Musik aus dem Player.

Da macht die nächste Radtour (mit anschließendem Chill-Out und Musik) doppelt Spaß. Vielleicht hilft es aber auch ein Gefühl dafür zu bekommen, wo Energie herkommt und wie wertvoll sie ist.

Optional gibt es auch ein Solarpanel für das HYmini, falls der Wind ausbleibt. Ist weder Licht noch Wind vorhanden, hilft ein USB-Kabel um beim Lap-Top oder PC Strom abzuzapfen - natürlich gibt es auch einen Adapter für die Steckdose. Das hat dann allerdings nichts mehr mit dem grünen Gedanken zu tun.

Mehr Infos gibt es auf der Website - kaufen kann man das Mini-Kraftwerk im E-Shop.

Quelle : Trendwatching

Mittwoch, 18 Juni 2008

Der Touristenlöscher

Tourist Wer mal wieder auf seinen Urlaubsbildern zu viele Touristen vor dem Taj Mahal oder dem Brandenburger Tor hatte, der sollte sich einmal den Touristenlöscher zulegen.
Um störende Objekte wie Touristen oder Autos automatisch aus dem Bild seines Lieblingsbildes entfernen zu lassen, der muss 3 - 10 zeitversetzte Fotos schießen. Diese Bilder muss man dann auf den «Tourist Remover»-legen und und die Software snapmania berechnet ein neues Bild. Schon kurze Zeit später findet man in einer neuen Fotomappe verschiedene retuschierte Varianten ohne die störenden Elemente vor.
Whow, das kann man wirklich mal behaupten, man war der Einzigste vor Ort.

Quelle & Bild: Süddeutsche Zeitung, 13.06.08 (ass)
Link: http://my.snapmania.com/index

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Montag, 16 Juni 2008

Clip-Cut – Der Locherstift

Locherkuli1 Immer dann, wenn man unterwegs ist und einen Locher braucht, ist keiner aufzutreiben. Nervig ist das vor allem dann, wenn man wichtige Unterlagen gleich abheften möchte (in Schule, Uni, auf Messen, bei Tagungen…)

Der Unternehmer Axel Bossert hat sich dazu Gedanken gemacht und den Clip-Cut entwickelt. Damit der Locher-Kuli auch in Serie gehen kann, sucht sein Unternehmen axebos design noch Vermarkter bzw. Hersteller die mit Metall-  und Druckguss zu tun haben.

Locherkuli2 Die Zielgruppe des Clip-Cut sind Außendienstmitarbeiter, die ungelochte Papiere gleich an Ort und Stelle ordentlich verstauen wollen, aber ihren herkömmlichen Locher aufgrund der Größe und des Gewichtes lieber im Büro lassen. Mit dem Clip-Cut sparen sie Platz, Zeit und können unterwegs Ordnung halten. Kein nachträgliches Sortieren der ungelochten Unterlagen und kein unordentliches Aufspießen an den Ordnerzinken...

Weitere nette Erfindungen finden Sie auf axebos design 

Quelle: axebos design

Ideentower
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Donnerstag, 12 Juni 2008

Best of grüne Werbung

Wie kreativ und belehrend Werbung sein kann, hat uns Greenpeace gezeigt, dass auch andere Firmen das Öko-Thema für sich entdeckt haben, zeigt uns Ivy World – ein weiteres Portal das sich mit „Umwelt“ und „Lifestyle of Health and Sustainability“ auseinandersetzt – und präsentiert die besten und kreativsten Motive.

Kowerbung
Die französische Kette E.Leclerc findet: „Um herauszufinden, ob etwas bio ist, sollte man wissen, auf welchem Boden es wächst.“

Ideentower
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Montag, 09 Juni 2008

Werbung auf zwei Rädern

Img00033Fast überall hat man ja schon mal Fahrräder gesehen, die irgendwo stehen und ein Unternehmen oder einen Event  bewerben. Besonders originell finde ich die Werbung des Sanitärgeschäftes Kauer – ein altes Damenrad mit Waschbecken und Pflanzenkübel inkl. Firmennamen und Telefonnummer.

Gesehen in Frankfurt am Main (Sachsenhausen) – Mörfelder Landstraße Ecke Schweizer Straße (direkt vor der Pizzeria Amalfi)

Ideentower
Selten so gedacht

Donnerstag, 05 Juni 2008

Akkus über USB aufladen

Aacell Bereits seit 2006 gibt es USBCell-Batterien von Moixa Energy die über den USB-Port aufgeladen werden können - ein Video dazu gibt’s bei IvyWorld. Jetzt hat das Unternehmen weitere Akku-Modelle ins Sortiment aufgenommen u.a. auch fürs Handy.

Weitere Infos gibt es bei Neuerdings. 

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